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RheinStars verlieren nach großem Kampf

Vergab kurz vor Schluss die Chance auf den Sieg: Nils Isermann Foto: imago/Beautiful Sports

Vergab kurz vor Schluss die Chance auf den Sieg: Nils Isermann
Foto: imago/Beautiful Sports

In Dorsten mussten sich die RheinStars Köln in der Overtime geschlagen geben. Nach der zweiten Pleite in Folge wächst der Abstand auf den Aufstiegsplatz.

Sporthalle Juliusstraße Dorsten, Spielstand 84:84 und noch wenige Sekunden zu spielen. Nils Isermann schnappt sich den Rebound am eigenen Brett und attackiert den gegnerischen Korb – vergibt. Marin Petric krallt sich den Offensiv-Rebound, steigt
zum Korb und vergibt ebenfalls – Overtime zwischen Köln und Dorsten.

Dass es so weit kam, hatten die Kölner sich nach einem schwachen dritten Viertel selbst zuzuschreiben. Schon zur Pause lagen die Schützlinge von Trainer Mario Kyriasoglou schon 46:50 zurück. Im dritten Abschnitt ging dann gar nichts mehr: Ein 17-Punkte-Rückstand war die Folge. Nur eine unglaubliche Energieleistung rettete die RheinStars in die Overtime.

Das Momentum schien auf der Seite der Kölner und sollte sie auch durch die Verlängerung tragen. In einer zunächst ausgeglichenen Verlängerung setzte sich Dorsten dann aber knapp 45 Sekunden vor Ende ab. Das Spiel ging 94:103 verloren. Trainer Mario Kyriasoglou war nach dem Spiel enttäuscht: „Ich möchte zunächst den Fans danken, die die Fahrt nach Dorsten auf sich genommen haben und uns auch nach dem schlechten dritten Viertel super unterstützt haben. Das Comeback im letzten Viertel war sensationell und die Spieler haben alles gezeigt, was wir von ihnen erwarten – nur leider zu spät“, so der RheinStars-Coach.

„Wir müssen uns hinterfragen, wieso wir diese Leistung nicht konstant aufs Parkett bringen und schnellstmöglich etwas verändern. Am Freitag wollen wir gemeinsam mit unseren Fans zuhause gegen Bonn dann einen versöhnlichen Jahresabschluss feiern“, blickte Kyriasoglou bereits auf das Duell gegen die Zweitvertretung des rheinischen Rivalen am kommenden Freitag.

Doch den endgültigen Jahresausklang werden die RheinStars erst am 20. Dezember erleben: Zugunsten der Syrien-Flüchtlinge, die in Weiden in einer Sporthalle untergebracht sind, veranstaltet der Regionalligist ein Benefizspiel gegen Kölner Basketball-Legenden wie Stephan Baeck, Klaus Zander oder Michael Pappert.