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RheinStars: Kyriasoglou tritt zurück

Stellte sein Amt nach der Niederlage in Dorsten zur Verfügung: RheinStars-Coach Mario Kyriasoglou Foto: Gero Müller-Laschet

Stellte sein Amt nach der Niederlage in Dorsten zur Verfügung: RheinStars-Coach Mario Kyriasoglou
Foto: Gero Müller-Laschet

Paukenschlag bei den RheinStars Köln: Nach der Niederlage in Dorsten ist Headcoach Mario Kyriasoglou zurückgetreten. Ex-Profi Johannes Strasser übernimmt sein Amt.

Am Ende war es wohl eine Niederlage zu viel. Nach dem 94:103 in Dorsten warf RheinStars-Coach Mario Kyriasoglou nun die Brocken hin. „Wir sind erneut zu spät aufgewacht und haben uns für einen harten Kampf am Ende wieder nicht belohnt. Es ist bitter, wenn man alle Spitzenspiele gegen Aufstiegskonkurrenten gewinnt und dann gegen die vermeintlich Kleinen nicht sein Potential abrufen kann“, erklärte Kyriasoglou die Gründe für seine Demission.

Für ihn übernimmt nun Ex-Profi Johannes Strasser, der bisher als Assistenztrainer fungierte. „Ich bedanke mich für das Vertrauen der Verantwortlichen und bedanke mich bei Mario ganz herzlich für die wirklich tolle Zusammenarbeit in den letzten Monaten. Ich hätte mir gewünscht, dass wir die Saison gemeinsam zu Ende bringen würden“, so Strasser, der direkt nach vorne auf die nächsten Aufgaben blickte. „Wir müssen jetzt schnellstmöglich unsere Kräfte bündeln, um gegen Bonn am Freitag voll auf der Höhe zu sein.“

Strasser wird Matt Dodson, Teil des Trainerteams der NBBL-Mannschaft, zur Seite gestellt. Der Australier wird darüber hinaus zum Chefcoach des NBBL-Teams befördert. Dort soll er als Nachfolger von Stephan Baeck die Verzahnung zwischen Herren-Team und jungen Talenten weiter verstärken.

„Mein Rückzug als Head-Coach des NBBL-Teams war schon länger geplant und durch die neue Situation ergab sich nun die Möglichkeit diesen Wechsel vorzuziehen“, erklärt Baeck den Wechsel auf der Trainerbank. „Johannes und Matt haben mein vollstes Vertrauen, dass sie die anstehenden Aufgaben gemeinsam mehr als gut meistern werden“, so der RheinStars-Geschäftsführer, der nun die Spieler in der Pflicht sieht.

„Die Mannschaft scheint dem Druck und der Aufgabe bisher nicht gewachsen zu sein. Die Schuld dafür ist nicht alleine bei Mario zu suchen, der gute Arbeit gemacht hat und unserem Projekt zu einem tollen Start verholfen hat. Ich erwarte, dass die Mannschaft jetzt eine Reaktion zeigt und jede Woche von Beginn an abruft, was in ihr steckt.“