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Köln.Sport

FC: Stadionpoker vor dem Abschluss?

Quelle: IMAGO

Der Streit um die Pacht des RheinEnergieStadions könnte bald vorbei sein.

Laut einem Bericht des EXPRESS steht im Streit um die Pacht für das RheinEnergieStadion zwischen dem 1. FC Köln und der Stadt Köln eine Einigung bevor. Demnach soll die Stadt an einem Erfolgsmodell des FC überproportional beteiligt werden.

Dabei waren die Verhandlungen zwischenzeitlich gehörig ins Stocken geraten, einige Wochen hatte es nicht neues mehr zu vermelden gegeben. Die Forderungen des FC, rückwirkend Geld zu erhalten und zukünftig in Liga zwei quasi kostenlos im RheinEnergie-Stadion zu spielen, sorgte für Entsetzen im Lager der Stadtvertreter.

 

Letzten Freitag kam es dann doch zum Durchbruch. Wie der EXPRESS berichtet, saßen sowohl der FC als auch die Stadt ohne ihre Juristen am Tisch, was eine kompromissbereite, angenehme Atmosphäre zur Folge hatte. Schnell waren die unrealistischen Forderungen des FC vom Tisch. Und plötzlich konnte man sich in den Kernfragen annähern.

In der kommenden Spielzeit sollen die Kölner statt der 3,5 Millionen € Pacht pro Jahr lediglich 1,8 Millionen € zahlen. Das wären 1,7 Millionen € weniger als im alten Kontrakt. Im Gegenzug soll der FC einen höheren Anteil seiner Erlöse aus den Namensrechten der RheinEnergie-Arena, die bislang rund eine halbe Million € betragen, an die Stadt überweisen.

Der neue Vertrag (Laufzeit bis 2024) wird stark leistungsbezogen werden. Ist der FC erfolgreich, kassiert die Stadt überproportional mit. Sollte der FC aufsteigen und in Liga eins spielen, kann die Stadt weit mehr als bisher kassieren. Bis der neue Vertrag unterschrieben wird, dürften aber noch weitere Monate vergehen.