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„Wir stehen im Abstiegskampf“

Quelle: Imago

Ziehen Mannschaft und Trainer noch an einem Strang? Die Partie gegen die Füchse Berlin ist auch für VfL-Coach Sead Hasanefendic (hier mit Kentin Mahé) ein Schicksalsspiel.

Mit 2:12 Punkten steht der VfL Gummersbach nur noch auf Tabellenplatz 17. Und ausgerechnet heute kommen die Füchse Berlin in die Eugen-Haas-Halle. Für die Oberbergischen geht es dabei um Punkte gegen den sportlichen Abstieg Und um Wiedergutmachung für den „unterirdischen Auftritt“ in Lübbecke, wie Barna Putics ihn beschrieb. Nationalspieler Adrian Pfahl betont: „So schlecht wie wir in Lübbecke gespielt haben, sind wir wirklich nicht.“

Auch die Zukunft der sportlichen Leitung steht gegen Berlin auf dem Spiel: Sowohl Manager Axel Geerken als auch Coach Sead Hasanefendic sind massiv in der Kritik geraten – insbesondere die Ablösung des kroatischen Trainers scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.

Vor Berlin scheint ihm dabei trotz der Niederlagenserie nicht bang zu sein: „Wir haben hier gegen den HSV und Grosswallstadt super gespielt. Das sollten wir uns alle noch einmal anschauen und als Vorbild nehmen.“

Die Motivation sollte jedenfalls nach dem Auftritt in Lübbecke stimmen. „Wir stehen unten – und dort ist Abstiegskampf“, stellt Kreisläufer Patrick Wiencek fest. „Dass die Saison noch lang ist, stimmt. Aber wir müssen jetzt die Kurve kriegen. Wir müssen uns jetzt nach oben kämpfen.“

Der Gegner aus Berlin kommt mit einer Menge Selbstbewusstsein: Mit nur einer Niederlage rangieren die Füchse auf Rang 2 der Handball-Bundesliga. Und in der Champions League präsentierten sie sich zuletzt beim Auswärtserfolg im dänischen Silkeborg am Wochenende souverän und in ausgezeichneter Verfassung.

Anders der VfL: Nur ein Sieg aus sieben Spielen bedeutet Platz 17 – und damit ein direkter Abstiegsplatz. Gegen das Spitzenteam steht die Mannschaft dementsprechend massiv.

Die Partie, die um 20.15 Uhr angeworfen wird, ist im Übrigen live auf Sport1 zu sehen.