fbpx
Köln.Sport
News Ticker

Viele Tränen und Baecks Fehlstart!

Emil Klaes

Was für ein Wochenende: viele Emotionen und noch mehr Basketball! BBV Köln-Nordwest hat ein Turnier für die kleinsten Mitstreiter unter uns veranstaltet und die Köln 99ers sind in die NBBL-Saison gestartet.

Fangen wir mit den positiven Dingen für den Kölner Basketball an: Der Sieger des Turniers ist der BBV Köln-Nordwest mit seiner U-11 Mannschaft. Das Team, welches von mir trainiert wurde, dominierte das Turnier vom ersten bis zum letzten Spiel. Obwohl aufgrund von organisatorischen Problemen die Spiele kurzfristig in die Everhardstraße umdisponiert wurden, gewannen wir jede Partie mit über zehn Punkten Vorsprung.

Mein Team ging nur mit fünf Spielern ins Rennen, die noch nie in dieser Konstellation zusammen gespielt hatten. Dennoch überzeugten sie, insbesondere der erst neunjährige Emil Klaes (siehe Foto) der sein Team zusammenhielt und Topscorer war. Auch seine Tränen, die wegen drei Fouls im letzten Spiel flossen und bei seinen Teamkollegen und Angehörigen großes Mitgefühl auslösten, versiegten schnell, als seine Mannschaft im Finale siegte und er die Urkunde überreicht bekam.

Nun zu den schlechten Neuigkeiten des Basketball in der Domstadt: das NBBL-Team der Köln 99ers ist am Sonntag mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Das Team, das in diesem Jahr von Ex-Nationalspieler Stephan Baeck trainiert wird, musste eine 70:79-Heimpleite gegen Paderborn hinnehmen. Trotz der überragenden Leistung des Guard-Duos Viktor Frankl-Maus (26 Punkte, 5 Steals) und Lennart Steffen (15 Punkte, 4 Assists) konnte das Team nicht überzeugen. Hauptgrund: Das Coaching – falsche Entscheidungen zur falschen Zeit. Beispiel: Im Laufe des Spiels den beiden unerfahrenen Guards Nuri Karaca und Steffen Haufs immer wieder Chancen zu geben, in denen sie sich beweisen sollten, ging schief.

Auch wenn Frankl-Maus und Steffen eine Topleistung ablieferten – zwei Spieler reichen eben nicht für einen Sieg. Basketball ist ein Teamsport und daran müssen die 99ers noch arbeiten.

Euer Halim