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Verwirrende FC-Planspiele

Quelle: Imago

Michael Rensing wird nicht mehr für den FC durch die Lüfte fliegen

Die neusten Spekulationen, die in den Medien kursieren, sorgen für Stirnrunzeln und Fragezeichen im FC-Umfeld. Identifikationsfiguren sollen gehen, der Nachwuchs auch – wer bleibt denn da noch?

„Ich möchte am liebsten bleiben und eigentlich gar nicht weg. Ich will mit dem FC in der ersten Liga spielen, denn der Klub gehört nicht in die zweite Liga.“ Bei diesen Worten von Michael Rensing muss doch dem FC-Fan das Herz aufgehen. Gerade ist die Identifikationsfigur schlecht hin nach Arsenal abgewandert, da tut sich einer hervor, der dem Club wieder ein positives Gesicht geben kann. Doch der FC will nicht. Man verzichtet auf die mehrmals bewiesene Klasse und Einstellung des ehemaligen Bayern-Torhüters und möchte in Zukunft auf Timo Horn bauen. Auch wenn einige im Umfeld Timo Horn bereits als Top-Talent ansehen, fragt man sich schon, mit wem man sich denn überhaupt noch identifizieren soll? Rensing ist nicht mehr gewollt, Geromel und Co. wahrscheinlich einfach zu teuer für die zweite Liga – aber mit denen möchte sich so manch einer erst recht nicht mehr identifizieren müssen.

Dennoch sind Identifikationsfiguren für die Fangemeinschaft ungemein wichtig. Auf Nachwuchs zu setzen ist eine ehrenwerte Sache, doch selbst die nachwachsenden „Rohdiamanten“ stehen immer wieder im Fokus von Wechselgerüchten. Nachdem bereits der Wechsel von Mark Uth fix ist und der Wechsel von Mitchell Weiser immer wieder stark diskutiert wird, steht auch Bienvenue Basala-Mazana immer wieder in der Presse: Ausleihgeschäfte und Greuther Fürth werden immer wieder in Frage gestellt. Wer wird aus der Nachwuchs denn übrig bleiben? Holger Stanislawski schaute sich vergangene Woche die U21 genauer an, doch Nachwuchskräfte wie Reinhold Yabo und Taner Yalcin lernte er nur auf der Tribüne sitzend kennen. Anschauen durfte er sich aber das ewige Talent Adil Chihi, der nach seinem Kreuzbandriss wieder auf dem Rasen stehen kann.

Es macht momentan den Eindruck als wolle man den Neuanfang mit jungen Geißböcken stemmen und die Routiniers los werden. Blöd nur, dass der Nachwuchs dem Image-Killer 1. FC Köln wegläuft. Immerhin steht die Rückkehr eines potentiellen Hoffnungsträgers fest: Konstantinos Giannoulis, der sich beim FC nie so recht durchsetzen konnte, kehrt nach seinem erfolgreichen Ausleihgeschäft aus Griechenland nach Köln zurück. „Ich habe in Griechenland ein tolles Jahr gespielt und will nun auch den FC-Fans zeigen, dass ich dem Klub helfen kann, wieder in die Bundesliga zu kommen“, so der griechische Neu-Nationalspieler.