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„Thielen ist zu weit weg“

Quelle: imago

FC-Legende Karl-Heinz Thielen (hier bei der Vorstellung seines Buches im vergangenen Jahr) ist als neuer FC-Präsident im Gespräch.

Karl-Heinz Thielen soll beste Karten im Rennen um das FC-Präsidentenamt haben. Köln.Sport-Experte Peter Stützer sieht eine Lösung mit einem Alt-Internationalen allerdings kritisch. Lang war es, wenn es um die Suche nach einem neuen Präsidenten für den 1.FC Köln ging, verdächtig ruhig rund um das Geißbockheim. Doch langsam nimmt das Thema wieder Fahrt auf: Nachdem bereits irrwitzige Vorschläge wie Michael Schumacher, Heiner Brand oder Wolfgang Niedecken die Runde machten, scheint nun ein altbekannter Name die Favoritenrolle inne zu haben.

Wie der „Express“ heute berichtet, soll sich eine Gruppe im Verwaltungsrat auf den ehemaligen FC-Spieler und -Manager Karl-Heinz Thielen geeinigt haben. Der 71-jährige soll aber im Verwaltungsrat nicht unumstritten sein.

Auch Peter Stützer zeigt sich in der aktuellen Köln.Sport-Ausgabe von einer Lösung mit einem Kölner Alt-Internationalen nicht begeistert: „Der FC hat überhaupt nichts davon, wenn einer ein paar Länderspiele hat. Das macht noch keinen guten Präsidenten – Wolfgang Overath ist ja auch keiner gewesen“, so der ehemalige Sportchef des Kölner Stadt-Anzeigers.

Overath war bei der Mitgliederversammlung im November überraschend mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Seitdem führt Dr. Werner Wolf als Verwaltungsratschef interimsweise die Geschicke der „Geißböcke“.

Der mögliche Kandidat Thielen findet trotz seiner erfolgreichen Vergangenheit bei den „Geißböcken“ nicht das Placet des Köln.Sport-Experte: „Karl-Heinz Thielen ist zu weit weg von Club und in Rente. Er hätte zwar Zeit, aber es kommt ja nicht auf die Zeit an, sondern auf die Qualität“, so Stützer. Innerhalb der Riege der Alt-Internationalen sehe er keinen geeigneten Präsidentschaftskandidaten.

Welche Lösung der renommierte Sportjournalist favorisiert, lest Ihr in der aktuellen Köln.Sport-Ausgabe.