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Starke: „Ein Jahrhundertpferd“

Quelle: imago

Erfolgsduo: Andrasch Starke und Danedream beim „Prix de l’Arc de Triomphe“.

Der Kölner Star-Jockey Andrasch Starke hat das prestigeträchtigste Pferderennen der Welt in Paris gewonnen. Köln.Sport sprach mit Starke über seinen größten Triumph.

 

Zum ersten mal seit 1975 gab es wieder einen deutschen Sieg beim wichtigsten Galopp-Rennen der Welt, dem „Prix de l’Arc de Triomphe“. Dazu ein Preisgeld von 2,28 Mio. Euro! Auf der dreijährigen Stute „Danedream“ deklassierte der Kölner Star-Jockey Andrasch Starke die Konkurrenz auf der Ziellinie um ganze fünf Längen. Zudem stellte er damit einen neuen Streckenrekord auf – nur 2:24,9 Minuten für die 2400 Meter, „einen Rekord für die Ewigkeit“, wie Danedreams Trainer Peter Schiergen meint. Genügend Gründe, um mit Starke über seinen größten Triumph zu sprechen.

 

Herr Starke, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg! Haben Sie vorher geahnt, dass es so gut laufen würde?

Nach den vorangegangenen Rennen wusste ich, dass ich ein Pferd mit Chance reite. Trotzdem kann ich heute immer noch nicht glauben, dass das passiert ist. Das ist wie ein Traum, ein Wunder.

Mal ganz ehrlich – wer hat mehr Anteil am Erfolg? Das Pferd oder der Jockey?

Wenn ein Pferd gut geht, dann sieht auch der Jockey immer gut aus. Bei Danedream muss man nur im richtigen Moment auf den Knopf drücken, dann macht sie alles selbst! So ein Pferd gibt es nicht alle zehn oder zwanzig Jahre. Es ist ein Jahrhundertpferd.

Wie bewerten Sie den Sieg für Ihre Karriere?

Es ist das absolute Highlight. Das kann mir niemand mehr nehmen! Ich kann alles, was nun noch kommt, mit großer Freude angehen.

Und monetär? Haben Sie nun ausgesorgt?

Nein, ausgesorgt habe ich damit leider noch nicht.