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„So ticken unsere Jungs“

Quelle: Köln.Sport

Kapitän Mike Wunderlich stellte Köln.Sport die Typen im Team des FC Viktoria Köln vor

Was sind das eigentlich für Typen im Erfolgsteam von Viktoria Köln? Köln.Sport hat bei Kapitän Mike Wunderlich nachgefragt.

„Das darf doch nicht wahr sein!“ Lautstarke Empörung dringt aus dem Bauch der Tribüne beim Ortstermin im Sportpark Höhenberg. „Die kriegen hier alles in den ‚Aasch gedäut‘, da ist es doch nicht zu viel verlangt, wenigstens die Kabine sauber zu halten!“ Es ist ein kalter Abend im Spätherbst. Auch heute ist Franz Wunderlich wieder nach Höhenberg rausgefahren, um nach dem Rechten zu sehen und Gespräche zu führen.

Wunderlich ist einer der Baumeister dieser Mannschaft, die zum einen aus ehemaligen Spielern des FC Junkersdorf besteht und mit Übertragung der Lizenz (Köln.Sport berichtete) mit ‚rübergemacht haben. Sieben Spieler brachten Heiko Scholz und Sponsor Franz-Josef Wernze von Germania Windeck mit nach Höhenberg, der Rest stieß während der Vorbereitung dazu.

Wunderlichs wichtigste Personalentscheidung in diesem Sommer aber war eine Familienangelegenheit: Bei Sohn Mike, in der zweiten Bundesliga beim FSV Frankfurt unter Vertrag, wurde das „Burn out Syndrom“ diagnostiziert. An Profifußball war nicht zu denken. In Köln, im Kreis der Familie, wollte der 25-Jährige regenerieren und „in Ruhe einen neuen Anfang suchen“. Der FSV lieh ihn deshalb im Sommer zur Viktoria aus, wo er sich unter den Augen des Vaters rasch zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt hat.

Köln.Sport traf einen sichtlich entspannten, relaxten Mike Wunderlich im Viktoria-Bistro, um sich vom Kapitän erklären zu lassen, wie seine Kollegen ticken.

Wer ist der Trainerliebling, wer der DJ? Wer ist der Musterprofi, wer der Strafenkönig? Wer ist der Kölscheste im Team, wer der große Schweiger? Antworten auf diese Fragen lesen Sie im aktuellen Köln.Sport-Magazin.