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Wunderlichs Auszeit ist vorbei

Quelle: imago

Sind die Tage von Kapitän Mike Wunderlich bei Viktoria Köln gezählt? Der Mittelfeldspieler steht angeblich vor der Rückkehr nach Frankfurt.

Bei Viktoria Köln geht der Kapitän zur Winterpause von Bord. Mike Wunderlich kehrt nach dem Schermbeck-Spiel zurück zum FSV Frankfurt.

Er ist die große Führungsfigur beim unangefochtenen Tabellenführer der NRW-Liga: Mike Wunderlich geht als Viktoria-Kapitän mit Leistung voran und führt mit 13 Treffern die interne Torschützenliste am Sportpark Höhenberg an.

 

Doch die Zeit des 25-jährigen bei der Viktoria läuft ab: Wunderlich, vor der Saison aufgrund einer Burn-Out-Erkrankung vom FSV Frankfurt an die Rechtsrheinischen ausgeliehen, wechselt in der Winterpause zu seinem ursprünglichen Arbeitgeber zurück an den Main.

Sein Vater Franz Wunderlich, der bei Viktoria den Posten des Sportdirektors bekleidet, bestätigt gegenüber „Reviersport“ die Pläne seines Sohnes: „Das halbe Jahr Auszeit bei uns hat ihm sehr gut getan. Mike geht es wieder gut und er möchte in den Profifußball zurück.“

Dem FSV sind beide Wunderlichs sehr dankbar: „Der Verein hat immer Kontakt zu Mike gehalten und Verständnis gezeigt. Das war klasse.“ Es seien allerdings noch einige Details zu klären, Wunderlich möchte angeblich in Köln bei seiner Familie wohnen bleiben.

Auch für Viktoria-Präsident Tobias Kollmann ist der Schritt zurück nach Frankfurt verständlich: „Mike hat mit Sicherheit Bundesliga-Format, insofern ist dieser Schritt vollends nachvollziehbar. Sportlich wie menschlich ist er ein super Typ und die Viktoria-Familie drückt ihm natürlich die Daumen“, resümierte der oberste Viktorianer und dankte dem 25-jährigen: „Ich denke auch im Namen der Fans danke sagen zu können für seinen Einsatz im Viktoria-Trikot. Der Sportpark Höhenberg und Viktoria Köln sind wieder eine attraktive Adresse für Profi-Fussball..“

Die Lücke, die Mike Wunderlich hinterlässt, solle durch Transfers vor der Rückrunde geschlossen werden: „Es laufen bereits gute Gespräche. Wir werden sicherlich noch für die eine oder andere Überraschung sorgen“, erklärte Viktoria-Manager Franz Wunderlich auf der vereinseigenen Internetpräsenz.

Eine Alternative dabei könnte Albert Streit sein, der sich seit kurzem bei den Rechtsrheinischen fit hält.

Artikel aktualisiert um 08.12.2011, 14.30 Uhr.