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SC 07 trifft auf Hoffenheim

Quelle: Imago

Ob die Damen des SC 07 Bad Neuenahr auch im Achtelfinal gegen die TSG Hoffenheim jubeln können? Der Zweitligist geht sicherlich als Außenseiter in die Partie bei den Schützlingen von Trainer Colin Bell.

„Glücksfee“ Claudia Roth hat dem SC 07 Bad Neuenahr ein Heimspiel im Achtelfinale des DFB-Pokals beschert. Zweitligist Hoffenheim wird Ende Oktober an der Ahr antreten. „Kein schlechtes Los, das hätte schlimmer kommen können, vor allem weil es ein Heimspiel ist.“ äußerte sich Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi, nicht ohne aber mahnend hinterher zu schicken: „unterschätzen dürfen wir Hoffenheim auf keinen Fall. Die haben ein ambitioniertes Team und wollen in die Bundesliga.“

In der Tat schätzen viele Experten die TSG Hoffenheim als einen der Favoriten für den Aufstieg ins Oberhaus des Frauenfußballs ein. Für die Kraichgauerinnen ist es der erste Auftritt beim SC 07 Bad Neuenahr. Bereits drei Wochen später kommte es dann am 20 November zum Ligavergleich mit der SC 07 Zweitvertretung, ebenfalls im Apollinarisstadion.

Überhaupt kreuzten sich die Wege beider Clubs erst einmal, nämlich bei der Zwischenrunde zur deutschen U 17 Meisterschaft 2010 in Hennef. Hier behielt der Hoffenheimer Nachwuchs die Oberhand und zog ins Endspiel um die deutsche Meisterschaft ein.

Entgegen einiger Frauenfußballprojekten männlicher Bundesligisten, geht man es bei 1899 Hoffenheim akribisch im Aufbau des Mädchenfußballs zu. Das Jugendleistungszentrum in St. Leon/Rot ist eines der modernsten in Deutschland und ein Magnet für Talente aus dem Süddeutschen Raum.

In der 2. Runde des DFB Pokals setzte sich das Team von Trainer Jürgen Ehrmann beim Lokalrivalen und Ligakonkurrenten TSV Crailsheim mit 5:4 n.V. durch, während der SC 07 ein 1:0 bei Bayer 04 Leverkusen feierte. Es dürfte ein interessanter Vergleich werden, wobei die Gastgeberinnen das Ziel, im Pokal möglichst weit zu kommen, nicht aus den Augen verlieren werden.

Schliesslich war der SC 07 in der Vorsaison nur einen Schritt vom Finale in Köln entfernt. Eine eher unglückliche Niederlage beim 1. FFC Frankfurt bedeutete damals das „Aus“.