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Mit Respekt den Anschluss halten

Quelle: Imago

Der Coach gibt die Richtung vor: Richtung Sieg will Robin Dutt sein Team auch in Berlin marschieren sehen.

Achtelfinale der „Königsklasse“ vorzeitig erreicht, jetzt will Bayer auch in der Liga oben anklopfen. Dafür muss in Berlin nachgelegt werden. Eine gute Woche liegt hinter Bayer Leverkusen: Erst gewann die Werkself freitags in Kaiserslautern mit 2:0, danach tütete man den Transfer des umworbenen Nürnberger Innenverteidigers Philipp Wollscheid ein.

Zur Krönung besiegte die Mannschaft von Robin Dutt am Mittwoch den großen FC Chelsea in der BayArena mit 2:1 und zog damit vorzeitig in das Achtelfinale der Champions League ein. Zufriedenheit könnte daher rund um das Bayer-Kreuz einziehen, doch die Werkself will mehr.

Den Kontakt zu den internationalen Plätzen konnte man herstellen, jetzt soll ein weiterer Sprung nach oben her. Auch Trainer Robin Dutt ist sich der Bedeutung der nächsten Partie bewusst: „Wir wollen nachlegen, um den Anschluss an die Champions League-Plätze zu schaffen.“ Dafür muss beim Tabellenzehnten Hertha BSC Berlin dringend gepunktet werden.

Der 41-jährige Bayer-Coach hat allerdings Respekt vor dem Hauptstadt-Team: „Berlin ist kein typischer Aufsteiger. Gerade in der Offensive hat die Hertha eine Top-Qualität, speziell Adrian Ramos und Raffael sind sehr gut“, erklärte Dutt. „Das ist eine gute Mannschaft, die mit Lell, Kraft und Ottl mittlerweile ein kleiner Bayern-Ableger geworden ist.“

Dennoch wolle Bayer die Auswärtsbegegnung für sich entscheiden: „Wir fahren da mit Respekt und Selbstvertrauen hin und wollen dort ein konzentriertes Spiel abliefern und gewinnen“, gibt Dutt die Marschroute für die Partie vor.

Damit die Werkself auch nächste Saison solch glanzvolle Abende wie gegen den FC Chelsea erleben kann.