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Kahle will Dakar-Hattrick

Quelle: Kahle Motorsport / DPPI

Seinen dritten Titel bei der Rallye Dakar peilt der Kölner Rallyepilot Matthias Kahle an. Bereits 2009 und 2011 konnte der 42-jährige die Buggy-Wertung gewinnen.

Nach den Erfolgen in den Jahren 2009 und 2011 bei der Dakar-Rallye peilt der Wahl-Kölner nun den dritten Triumph beim Motorsport-Klassiker an.

Matthias Kahle galt bei der letzten Dakar-Ralley mit seinem Co-Pilot Dr. Thomas M. Schünemann als eine der großen Überraschungen: Neben dem zweiten Erfolg in der Buggy-Wertung nach 2009 erzielte der Wahl-Kölner den zehnten Platz im Gesamtklassment.

 

Nun wollen sie nicht nur ihren Titel verteidigen, sondern bei der härtesten Rallye der Welt noch dichter zur Spitze aufrücken: : „Im Januar waren wir mit unserem zehnten Platz in der Gesamtwertung so etwas wie die Überraschungsmannschaft bei der Dakar. Seit dem Umzug der Rallye im Jahr 2009 ist kein Buggy so weit nach vorne gefahren,“ erklärt der 42-jährige mehrmalige deutsche Rallye-Meister.

Auch für die kommende Ausgabe setzt sich Kahle ambitionierte Ziele: „Diese Bestmarke möchten wir noch einmal nach oben korrigieren und darüber hinaus zum dritten Mal die Buggy-Wertung gewinnen.“ Bereits seit 2004 fährt der in Köln lebende Pilot mit seinem Partner Schünemann, seitdem absolvierte das Duo über 50.000 Kilometer Seite an Seite.

Für die Dakar-Rallye setzt Kahles Team auf den verbesserten SMG-Diesel-Buggy, der von einem 300 PS starken V6-Biturbomotor aus dem Hause BMW angetrieben wird. Der speziell für die Dakar entwickelte Offroader verfügt über alle Neuerungen, die schon während des Testeinsatzes bei der Silk Way Rallye im Juli in der russischen Steppe zum Einsatz kamen.

Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmer der 34. Ausgabe des Rallye-Klassikers etwas Neues: Erstmals seit dem Umzug nach Südamerika führt die Rallye durch Peru.

Der Startschuss fällt am 1. Januar in der argentinischen Küstenstadt Mar del Plata. Von dort aus geht es an 14 Tagen durch die Pampa, über die Anden, durch die chilenische Atacama-Wüste bis in die peruanische Hauptstadt Lima, wo sich die übrig gebliebenen Teilnehmer nach 9.000 Kilometern voller Strapazen wie Rockstars feiern lassen können.