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Fortuna verpasst Vorentscheidung

Alle gegen Halle: Fortuna verliert

Eine bittere und einmal mehr verdiente Heimpleite kassierte Fortuna Köln gegen den Halleschen FC
Foto: imago/Eibner

Fortuna Köln verliert gegen den Halleschen FC das dritte Heimspiel in Folge und verpasst es, für Klarheit im Abstiegskampf zu sorgen. 

Rheinfussball

Die Fortuna hat am Sonntag erneut eine Chance vertan, sich vorzeitig den Klassenerhalt in der 3. Liga zu sichern. Vor 2.082 Zuschauern traten die Gäste aus Halle im Südstadion deutlich gewillter und effektiver auf und gewannen verdientermaßen mit 2:0. Während der HFC nach sieben sieglosen Spielen in Folge einen wichtigen Schritt in Richtung Ligaverbleib machte, enttäuschte die Elf von Trainer Uwe Koschinat gegen ein Team aus der unteren Tabellenhälfte auch im dritten Heimspiel in Serie. Bei vier ausstehenden Partien haben die Kölner noch einen Puffer von sechs Zählern auf die Abstiegsregion.

Auch die Rückkehr des Torjägers Marco Königs in die erste Elf brachte den Hausherren letztlich nichts Zählbares ein. Köln hatte die erste dicke Chance. Einen Fernschuss von Bender lenkte der überragende Fabian Bredlow im Kasten der Hallenser an den Pfosten (7.). Nach 13 Minuten verzeichneten die Gäste bereits den fünften Eckball. Vier Minuten später fiel das 0:1. Nach einer eigenen Standardsituation wurde die Fortuna eiskalt erwischt. Cauly Oliveira Souza störte Osawe nicht an seiner Flanke von rechts und in der Mitte konnten Bender und Andreas Glockner den freistehenden Aydemir nicht am Kopfballtor aus sechs Metern hindern.

„Müssen uns an die eigene Nase fassen“

Königs hingegen scheiterte aus zentraler Position an Bredlow (25.) und zielte kurz vor der Pause knapp am langen Pfosten vorbei. Im zweiten Abschnitt schoss Aydemir nach Vorlage des starken Osawe unbedrängt weit übers Tor (61.). In der 77. Minute machte es der Ersatz für den mit einem Kreuzbandriss ausfallenden Sören Bertram dann deutlich besser. Eine Flanke aus dem Halbfeld nahm er im Zweikampf mit Kusi Kwame mit rechts sehr gut an und Aydemir vollstreckte mit links in die lange Ecke zum 0:2. Am kommenden Freitag wird beim Spiel bei Werder Bremen II nun zu allem Überfluss auch noch Andreas Glockner der Fortuna aufgrund der fünften gelben Karte fehlen.

„Wenn du drei Heimspiele hintereinander gegen Mannschaften, die am Boden liegen, verschießt, dann brauchst du nicht mehr über den Glücksfaktor zu reden. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Wir sind in Phasen des Spiels nicht drittligatauglich. Und das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Partien zu Hause. Wir lassen zu viele Standards zu. Da liegt immer ein Tor in der Luft. Und diese Duplizität der Ereignisse hatten wir jetzt dreimal hintereinander. Wir verteidigen eigene Standardsituationen schlecht. Das ist die xte Situation, in der wir ausgekontert werden. Das ist auch ein Stück weit dilettantisch. In Bremen liegt der Ball wieder bei uns, und das müssen wir lösen.“

Quelle: rheinfussball.de