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FC will guten Start veredeln

Können aus einem guten Start einen hervorragenden machen: FC-Stars Yannick Gerhardt (l.) und Jonas Hector Foto: imago/T-F-Foto

Können aus einem guten Start einen hervorragenden machen: FC-Stars Yannick Gerhardt (l.) und Jonas Hector
Foto: imago/T-F-Foto

Vier Punkte hat der 1. FC Köln bereits auf dem Konto. Im Heimspiel gegen den Hamburger SV wollen die „Geißböcke“ den guten Start veredeln.

Zu lange erschien den Fans des 1. FC Köln die Sommerpause. Knapp drei Monate mussten sie auf ein Bundesliga-Heimspiel ihrer Mannschaft warten. Nun folgt nur sieben Tage nach dem respektablen 1:1 gegen den VfL Wolfsburg direkt die nächste Partie im RheinEnergieStadion, wenn der Hamburger SV zu Gast in Köln ist.

Die Hanseaten, in den vergangenen beiden Jahren durch die Relegation in der Bundesliga verblieben, kommen mit dem Rückenwind eines 3:2-Heimsiegs über den VfB Stuttgart in die Domstadt. Gerade aufgrund der starken Hamburger Moral hat Peter Stöger großen Respekt vor der Aufgabe am Sonnabend: „Das Spiel ist schwer einschätzbar für uns“, so der FC-Coach. „Der HSV ist schwer ausrechenbar, weil die Spiele in München und gegen Stuttgart auch sehr unterschiedlich waren.“

Die Erwartungshaltung nach dem starken Start der Kölner dürfte bei den Fans jedenfalls gestiegen sein: Die starken Auftritt in Stuttgart (3:1) und gegen Wolfsburg (1:1) haben dem kölschen Anhang Mut gemacht. Dennoch tritt Stöger auf die Bremse: „Es wird ein sehr, sehr schweres Spiel. alles ist alles möglich. Die Erwartungshaltung dürfte aber nach dem Start so sein, dass wir gegen Hamburg gewinnen sollen“, skizziert der Österreicher die Stimmung in der Stadt. Ein Sieg gegen den HSV – und der bereits solide Start der „Geißböcke“ wäre endgültig veredelt.

Verzichten müssen die Domstädter erneut auf Yuya Osako: Der Japaner wird nach seiner Knieverletzung noch bewusst geschont. „Es geht ihm besser, aber die Saison ist noch lang. Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft und deshalb wollen wir nichts riskieren“, erklärt Stöger. Setzen kann er dagegen auf Nationalspieler Jonas Hector, der von Bundestrainer Joachim Löw erneut in den Kader der DFB-Elf berufen wurde. Auch Yannick Gerhardt durfte sich über gute Nachrichten aus Frankfurt freuen: Der 21 Jahre alte Mittelfeldspieler wurde erstmals für die U21-Nationalmannschaft nominiert.