fbpx

FC: Ökobilanz verbessern

Bewegungen wie Fridays for Future haben die Klimadebatte angefacht und das ökologische Bewusstsein einer ganzen Gesellschaft geschärft. Auch der FC möchte seine Ökobilanz weiter verbessern.
FC

Im Sommer erhielt der 1. FC Köln als erster Bundesligaverein das Nachhaltigkeitszertifikat für seine Umweltziele! (Foto: imago images / Eduard Bopp)

Politik und Wirtschaft müssen sich mit dem ökologischen Wandel auseinandersetzen. Immer mehr Großkonzerne veröffentlichen ihre CO²-Bilanzen und werben für mehr Nachhaltigkeit. Das gilt auch für den deutschen Profifußball. Unser FC gehört hier zu den Vorreitern. Wir blicken auf das Ökobewusstsein in der Bundesliga.

Nachhaltigkeit schon lange ein Thema in der Liga

Nachhaltigkeit und Ökobewusstsein sind mittlerweile auch in der Bundesliga ein großes Thema. In einigen Bereichen tritt die Liga sogar als Vorreiter auf. So ermöglichen alle 18 Vereine mit dem Stadionticket eine kostenfreie Anreise per ÖPNV. Ein Großteil der Fans greift auf diesen Service zurück und lässt das Auto am Spieltag zu Hause. Außerdem setzen fast alle Vereine im Stadion seit Jahren auf Mehrwegbecher bei der Getränkeausgabe. Diese Maßnahmen gehören schon lange zum Standard und zeigen, dass in der Bundesliga seit Jahren ein gewisses Bewusstsein für Nachhaltigkeit besteht.

Das Bewusstsein steigt

Vor allem in den vergangenen Jahren ist das Ökobewusstsein bei den Bundesligisten gestiegen. Das zeigt unter anderem eine Befragung von CSR Reporter. So gibt eine große Mehrheit der Vereine an, regelmäßig den eigenen CO²-Fußabdruck zu ermitteln. Die meisten Bundesligisten beziehen den Strombedarf ihres Stadions zudem aus bis zu 100 % Ökostrom. Außerdem haben 13 von 18 Vereinen 2019 auf ein Trainingslager außerhalb von Europa verzichtet. All diese Maßnahmen tragen natürlich zu einer Verbesserung der CO²-Bilanz bei.

Köln als Klima-Pionier

Der 1. FC Köln kann als Klima-Pionier und Vorbild im deutschen Fußball bezeichnet werden. Als erster Bundesligist hat der FC dieses Jahr ein Nachhaltigkeitszertifikat des Zentrums für nachhaltige Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke für seine Umweltziele erhalten. Betway Sportwetten hat sich mit Nachhaltigkeit in der Bundesliga beschäftigt und die Ziele der Clubs verglichen. Demnach wurde der FC schon 2016 für seine Umwelthilfe ausgezeichnet und will ab der kommenden Saison mit einer noch neutraleren Klimabilanz arbeiten. So sollen beispielsweise die Dienstfahrzeuge auf Elektro- bzw. Hybridwagen umgestellt und die Trikots aus recyceltem Polyester hergestellt werden. Auch das Ticketsystem soll nach und nach komplett digitalisiert werden.

Das tun die anderen Bundesligisten

Aber auch die anderen Vereine der Bundesliga tragen ihren Anteil am Umweltschutz bei. Der SC Freiburg beispielsweise installierte vor 25 Jahren als erster Verein eine Solaranlage auf dem Dach. Auch im Stadion selbst wird auf den ökologischen Fußabdruck geachtet. So arbeitet man unter anderem in Sachen Getränke und Catering mit regionalen Partnern zusammen. Die Bayern werden ihrem Status als Branchenkrösus auch in Sachen Ökobewusstsein gerecht. Die Allianz Arena wird durch ein Umweltmanagementsystems nach europäischen Vorgaben geleitet und produziert per Photovoltaik ihren eigenen Strom. Die größte Photovoltaikanlage steht allerdings bei Werder Bremen. Auf dem Dach des Weserstadions befinden sich über 200.000 Solarzellen, die jährlich etwa 300 Haushalte mit Strom versorgen können.

„Miteinander, füreinander, zueinander!“

Jeder Schritt zählt

Dass die Bundesligisten versuchen in allen Bereichen eine höhere ökologische Effizienz zu erzielen, zeigt sich auch am Ticketing-System. So wird bei den meisten Vereinen vermehrt auf digitale Eintrittskarten gesetzt, was Einwegtickets und Ticketrohlinge vermeiden würde. Jeder Schritt in Richtung Klimaneutralität zählt!

Beitrag: