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Effzeh: Fünf Erkenntnisse zum 8. Spieltag

Der 1. FC Köln verliert am Sonntagabend im heimischen Rhein-Energie-Stadion mit 1:2 gegen Union Berlin. Damit steht der Effzeh jetzt auf einem direkten Abstiegsplatz.
Effzeh

Die entscheidende Szene: Salih Özcan foult Marcus Ingvartsen im Strafraum. (Foto: imago images / Norbert Schmidt)

Historische Niederlage für den Effzeh: Die Mannschaft von Markus Gisdol hat gestern Abend einen negativ-Rekord eingestellt. Saisonübergreifend ist der 1. FC Köln nun 18 Spiele ohne Sieg. Mehr waren es in der Bundesligageschichte der Kölner noch nie. Mit drei Punkten aus acht Spielen stehen die Domstädter auf Tabellenplatz 17. Nur die bessere Tordifferenz gegenüber Schalke ist der Grund, weshalb der 1. FC Köln nicht das Schlusslicht der 1. Bundesliga ist. Hier kommen unsere fünf Erkenntnisse zum achten Spieltag.

Entschlossenheit fehlt

Auch wenn in der Entstehung des 0:1 für Union Berlin viel Glück im Spiel war, Rafael Czichos und Marius Wolf sahen trotzdem nicht gut aus. Schon beim Kopfballduell zwischen Jorge Mere und Marcus Ingvartsen hätten sich die Kölner Defensivspieler anders positionieren müssen. Auch nach dem Luftduell hatte Abwehrchef Czichos noch die Chance den Ball auf die Tribüne zu jagen. Leider titschte der Ball von seinem Oberschenkel mal wieder genau vor die Füße des gegnerischen Stürmers, der den Ball an Timo Horn vorbei schob.

Elfer-Posse geht weiter

Eigentlich hatte Salih Özcan bis zur 71. Spielminute ein solides Spiel abgeliefert. Leider brachte er dann Ingvartsen mit einem plumpen Foul im Strafraum zu Fall. Damit hat der 1. FC Köln am achten Spieltag schon sechs Elfmeter gegen sich bekommen. Auch wenn Max Kruse den fälligen Elfer erst im Nachschuss verwandelte war das die entscheidende Situation im Spiel.

Fünf Erkenntnisse zum 5. Spieltag

Kontrolle im Mittelfeld: Fehlanzeige

Der 1. FC Köln schafft es dieser Tage einfach nicht, Kontrolle im Mittelfeld zu bekommen. Dabei ist es egal, wer sich von Ellyes Skhiri, Salih Özcan, Elvis Rexhbecaj oder Ondrej Duda im Zentrum des Effzeh rumtreibt, sie schaffen es nicht das Spiel zu sortieren. Im Spielaufbau fehlen immer wieder Anspielstationen im Mittelfeld, wodurch der Ball oft lang und weit auf Sebastian Andersson geschlagen wird. Meist ist die Folge ein Ballverlust.

Keine Torchancen aus dem Spiel

Kaum ein Team ist so erschreckend ungefährlich, wie die Geißböcke. Alle Torschüsse, abgesehen von einem mickrigen Abschluss von Ismail Jakobs, entstanden aus Standardsituationen. Auch das 1:1 von Skhiri fiel nach ein Freistoss von Duda.

Kein Glück und dann auch noch Pech

Sowohl vor dem 0:1 auch auch beim Elfmeter hatten die Kölner kein Glück in ihren Aktionen. Beim ersten Tor der Unioner fällt der Ball von Czichos perfekt vor die Füße von Taiwo Awoniyi, beim Elfmeter springt der Ball nach der Parade von Horn direkt wieder vor die Füße von Kruse. Und als ob das noch nicht genug ist, klatscht in der letzten Aktionen des Spiels der Freistoß von Rexhbecaj nicht an den Innen sondern an den Außenpfosten.

Von Robin Josten