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Elfen mit Niederlage im Finale

Quelle: Imago

Am Ende blieb für das Elfen-Team von Ranate Wolf nur die Enttäuschung.

Im Deutschen Pokalfinale mussten die Handball-Elfen aus Leverkusen gegen den VfL Oldenburg ran. Nach einem hart umkämpften Spiel verpassten sie aber den zehnten Pokalsieg. Mit einer herausragenden Mannschaftsleistung konnten die Bayer-Elfen den Einzug ins Finale des DHB-Pokals perfekt machen. Beim 30:25 gegen den Buxtehuder SV waren Laura Steinbach (8) und Denisa Glankovicova (7/3) die erfolgreichsten Torschützen. Ein Garant für das Weiterkommen war aber vor allem Torfrau Natalie Hagel, die mit insgesamt drei gehaltenen Siebenmetern dem Turnierfavoriten den Zahn zog.

Im Finale jedoch zogen die Leverkusenerinnen dann doch den kürzeren. Zwar hatten sie bis zum Ende gekämpft, doch der VfL Oldenburg war einfach zu stark. Am Ende fehlte die Kraft, um den zehnten Pokalerfolg zu feiern. Vor allem dank einer überragenden Denisa Glankovicova, die mit zwölf Toren nicht nur im Endspiel, sondern auch mit 19 Toren an beiden Tagen die beste Torschützin des HBF Frauen Final 4 war, hielt das Team um Trainerin Renate Wolf lange mit. „Wir haben einen verdienten Pokalsieger gesehen. Der Sieg von Oldenburg geht in Ordnung. Wir haben vom Kopf her alles probiert, aber der Körper wolte am Ende nicht mehr“, so die enttäuschte Trainerin. Den Titel sicherte sich der VfL Oldenburg, der aufgrund der konsequenteren Chancenverwertung und dank Torhüterin Julia Renner, die beste Torhüterin des Turniers, am Ende mit 34:30 (19:18) gewann. Der Preis für die beste Spielerin der Pokalendrunde ging an Elfen-Mannschaftskapitänin Laura Steinbach.