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Der FC macht keine weiteren Schulden

Quelle: IMAGO

Präsident Werner Spinner (l.) und Geschäftsführer Oliver Leki können mit den Zahlen zum Geschäftsjahr 2011/2012 zufrieden sein.

Der 1. FC Köln hat die offiziellen Zahlen zum Geschäftsjahr 2011/12 veröffentlicht. Demnach hat sich die finanzielle Lage des Klubs trotz des Abstiegs in die 2. Bundesliga nicht entscheidend verschlechtert.

Fußball-Zweitligist 1. FC Köln hat seine Verbindlichkeiten im zurückliegenden Geschäftsjahr um 3,5 Mio. Euro auf 27,4 Mio. Euro leicht reduziert. Insgesamt wurde das Jahr 2011/12 mit einem Jahresüberschuss (0,8 Mio. Euro) abgeschlossen.

„Es wurden erhebliche Investitionen in den Lizenzspielerkader getätigt. Die damit verbundenen sportlichen Erwartungen wurden bei weitem nicht erfüllt, was sich auch negativ auf die finanzielle Situation ausgewirkt hat“, erklärte FC-Geschäftsführer Oliver Leki die Folgen des Abstiegs im Sommer. „Um dennoch ein ausgeglichenes Jahresergebnis sicherzustellen, wurden Sondererlöse realisiert, beispielsweise aus der vorzeitigen Verlängerung eines Vermarktungsvertrags.“

So hat der FC den Lizenzspieleretat in der 2. Liga auf 18 Mio. Euro reduziert – auch weil mit dem Abstieg erhebliche Umsatzeinbußen, insbesondere in den Bereichen Fernsehgelder und Sponsoring, einhergingen. Leki: „Ebenso wurden Einsparungen in anderen Bereichen des Klubs vorgenommen.“