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Wernze will Fortuna angreifen

Quelle: Viktoria Köln

Das amtierende Präsidium des FC Viktoria Köln (v.l.): Pressesprecher Franko Fischer, Geschäftsführer Helmut Waldhaus, Aufsichtsratsvorsitzender Franz-Josef Wernze, Präsident Tobias Kollmann, die stellvertretenden Vorsitzenden Gabriella Wieczorek und Frank Sczepurek sowie der sportliche Leiter Franz Wunderlich

Friede, Freude, Eierkuchen bei der ersten Mitgliederversammlung des FC Viktoria Köln nach Neugründung des Vereins. Die Mitglieder goutierten die Arbeit des zurückliegenden Jahres mit der einstimmigen Entlastung des Vorstandes.

In seinem ausführlichen Bericht des Präsidiums rekapitulierte Präsident Prof. Dr. Tobias Kollmann, was in dem zurückliegenden Jahr des Neuaufbaus alles geschafft wurde. Die anschauliche Präsentation ließ keine Zweifel an der Qualität der Vorstandsarbeit aufkommen, so dass das Präsidium von allen anwesenden 61 Mitgliedern mit Stimmrecht entlastet wurde.

Mit Spannung erwartet wurde der Bericht des Aufsichtsrats, in dem sich Aufsichtsratschef Franz-Josef Wernze auch zu seinem Engagement beim „großen FC“ äußerte und in seiner emotionalen Rede nicht an markigen Worten sparte. Wernze betonte mehrfach, dass er seinem Versprechen treu bleiben und die Viktoria weiterhin finanziell unterstützen wird. Auch wenn er aufgrund der Statuten der Deutschen Fußball-Liga sein Aufsichtsratsmandat bei der Viktoria niederlegen muss.

Wernze ging auch auf die Umbaumaßnahmen im Stadion ein, die im kommenden Frühjahr in Angriff genommen werden müssen. Im Aufstiegsfall muss der Verein zu Beginn der Saison 2012/13 eine regionalligataugliche Spielstätte vorweisen können. „Selbst den Ansprüchen der 3. Liga wird dieses Stadion dann genügen“, verspricht Wernze. „Unser Ziel wird es sein, dem anderen Verein aus der Südstadt den Rang abzulaufen und die zweite Fussballmacht in Köln zu werden!“

Erfreuliche Nachrichten auch von finanzieller Seite: Trotz aller Investitionen und des hochkarätigen Personals blieb der Verein im abgelaufenen Geschäftsjahr schuldenfrei und konnte sogar ein kleines Plus erwirtschaften. Dies wies der Kassenbericht von Vizepräsidentin Gabriella Wieczorek aus, den die Kassenprüfer in der Folge bestätigten.

Bei den Ehrungen für verdiente Mitglieder des Vereins betonte Tobias Kollmann noch einmal, dass es keine Trennung bei der Zugehörigkeit zwischen „Altem“ und „Neuem“ Verein geben kann und wird.