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Vorentscheidung möglich

Auf seine Tore hofft die Fortuna in Lotte: Ercan Aydogmus  Foto: IMAGO

Auf seine Tore hofft die Fortuna in Lotte: Ercan Aydogmus
Foto: IMAGO

Der SC Fortuna Köln könnte seine gute Ausgangsposition im Titelkampf mit einem Sieg in Lotte nochmals verbessern. Es ist das absolute Top-Spiel der Regionalliga West. Wenn die Sportfreunde Lotte am Samstag (14 Uhr) den SC Fortuna Köln empfangen, gastiert der Tabellenführer beim direkten Verfolger. Vier Punkte beträgt der Vorsprung der Südstädter aktuell, könnte bei einem Erfolg im Tecklenburger Land dementsprechend auf sieben Zähler anwachsen. Schwer vorstellbar, dass sich die Fortuna einen solchen Vorsprung im Saisonendspurt noch nehmen lassen würde.

Doch ein Selbstläufer wird die Partie an einem der berühmtesten Autobahnkreuze Deutschlands mit Sicherheit nicht werden. Unter Neu-Trainer Michael Boris, der zur Rückrunde Ramazan Yildirim ablöste, sind die Sportfreunde seit neun Spielen ungeschlagen und kassierten in den jüngsten fünf Partien nicht einen Gegentreffer. Mit erst 18 Gegentoren stellt Lotte zudem die mit Abstand beste Defensive der Liga. Fortunas Offensive, die beste der Regionalliga (64 Tore), steht demnach vor einer großen Herausforderung. Auch weil die bisherige Bilanz der Domstädter in Lotte alles andere als erfolgreich ist. In zwei Partien in der connectM-arena holten die Kölner keinen Punkt und mussten die Heimreise auch jeweils ohne eigenen Treffer antreten.

Trotz dieser eher bescheidenen Erfahrungen überwiegen im Vorfeld der Partie die Positiv-Nachrichten. Kristoffer Andersen hat seine Verletzung überwunden, Ercan Aydogmus kommt seiner Top-Form Stück für Stück näher und auch Tobias Steffen kehrte unter der Woche ins Mannschaftstraining zurück. Es ist also angerichtet für ein echtes Spitzenspiel und eine mögliche Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft.

Ebenfalls am Samstag (14 Uhr) empfängt Viktoria Köln den abstiegsbedrohten KFC Uerdingen im Sportpark Höhenberg. Für Viktoria-Coach Claus-Dieter Wollitz kommt es dabei zum Wiedersehen mit seinem einstigen Arbeitgeber, denn in Krefeld hatte der 48-Jährige im Jahr 2002 seine Trainerkarriere gestartet. Verzichten muss der Coach der Rechtsrheinischen auf die verletzten Marcus Steegmann und Fatih Candan. Timo Staffeldt kehrte unter der Woche ins Mannschaftstraining zurück, wird nach seiner langwierigen Verletzung aber ebenso wenig spielen können, wie der ebenfalls rekonvaleszente Andreas Schäfer.