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RL West: Fortuna verliert den Anschluss

Quelle: IMAGO

Ozan Yilmaz (l.) und Fortuna Köln haben den ersten Platz aus den Augen verloren.

Es lief nichts zusammen für die Kölner Teams in der Fußball-Regionalliga an diesem Wochenende: Fortuna verlor durch das 0:2 (0:1) gegen Leverkusen den Anschluss an die Spitze, Viktoria blamierte sich ein weiteres Mal.

Die Köpfe zu Boden gesenkt, schlichen die Spieler von Fußball-Regionalligist Fortuna Köln am Samstag nach dem Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen II vom Platz. 0:2 lautete das Endergebnis, Fortuna hatte seine Serie von fünf Siegen in Folge nicht weiter ausbauen können. Und auch das Ergebnis des direkten Kontrahenten Sportfreunde Lotte machte schnell die Runde. 1:0 hatte der Spitzenreiter gegen die Reserve von Borussia Mönchengladbach gewonnen und den Vorsprung auf den Konkurrenten aus der Kölner Südstadt damit auf sechs Zähler ausgebaut. „Wir müssen schauen, was jetzt noch drin ist. Aber natürlich wird es jetzt schwer“, erklärte Fortune Oliver Laux gegenüber dem „Kölner Stadtanzeiger“.

 

Im Spiel hatte sich die Fortuna redlich um einen besseren Ausgang bemüht, war jedoch nicht belohnt worden. Bayers Hammadi Al Ghaddoiui hatte der Elf von Trainer Uwe Koschinat mit seinen beiden Treffern (25., 79.) den Todesstoß versetzt. Kurz vor der Pause hatte sich Thiemo-Jerome Kialka zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen und wurde mit der roten Karte des Feldes verwiesen.

Ebenfalls einen Platzverweis handelte sich Michael Gardawski, Mittelfeldspieler vom FC Viktoria Köln, ein. Bei der 0:4-Niederlage gegen Rot-Weiss Essen ließ er sich nach einem harmlosen Foul seines Gegenspielers zu einem Kopfstoß hinreißen und wurde zurecht des Feldes verwiesen (27.). Nun darf er sich auf eine saftige Geldstrafe gefasst machen, wie die Verantwortlichen des Vereins bestätigten.

Ab dem Platzverweis hatte die Viktoria den Gastgebern nichts mehr entgegenzusetzen und verlor erneut deutlich. Heute soll es ein Gespräch zwischen den Verantwortlichen und Trainer Ralf Aussem über dessen Zukunft geben. Auch wenn immer betont wird, wie engagiert Aussem in Höhenberg arbeitet: Sein Job ist für die neue Saison noch längst nicht gesichert.