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Kreuzbandriss: Ein Knall – und dann?

Markus Pazurek Fortuna Köln Kreuzbandriss

Zog sich gegen Stuttgart einen Kreuzbandriss zu: Fortuna-Fußballer Markus Pazurek (m.)
Foto: imago/Eibner

Ein Kreuzbandriss kommt auch bei ­Freizeitsportlern häufig vor. Doch wie komme­ ich schnell wieder auf die Beine? Die „­KLINIK am RING“ im Herzen Kölns ist dafür der per­fekte ­Ansprechpartner.

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Nichtmals eine Stunde war beim Duell von Fortuna Köln gegen die Stuttgarter Kickers gespielt, da schrie Markus Pazurek auf dem Platz auf. Der Mittelfeldspieler blieb nach einem Zweikampf verletzt auf dem ­Boden liegen und fasste sich an sein ­linkes Knie. Die erste Vermutung: Riss des vorderen Kreuzbandes. Die Diagnose bestätigte diese wenige Tage später – das Saisonaus für Pazurek. „Ich bin ­irgendwie im Rasen hängengeblieben und dann umgerannt worden, das Knie hat sich total verdreht. Ich habe sofort gemerkt, dass es instabil ist, aber noch auf alles andere gehofft, nur nicht das Kreuzband. Aus meiner Sicht ist es die schlimmste Verletzung, die ein Fußballer erleiden kann“, ­erklärte Pazurek nach der Diagnose.

Dabei ist der Kreuzband­riss, früher fast mit dem Karriereende gleichzusetzen, ­mittlerweile kein Hindernis mehr, um nach der Wieder­herstellung noch ­herausragende Leistungen zu zeigen. Viele Top-Athleten wie beispielsweise der Fußball-Weltmeister Sami Khedira oder Ski-Superstar Lindsey Vonn knüpften wieder an ihre vormalige Leistungsfähigkeit an. „Die optimale Behandlung durch einen Spezialisten kann entscheidend sein, dass der Betroffene rasch wieder sportfähig ist und langfristig kein Dauerschaden wie eine Arthrose entsteht“, weiß Dr. Stefan Preis, leitender Arzt der Praxis und Abteilung für Orthopädie und Sporttraumatologie an der KLINIK am RING – Köln. „Ursächlich für die Verletzung ist in aller Regel ein heftiges Verdrehen des Kniegelenkes, zum Beispiel bei Stürzen oder Zweikämpfen im Sport. Es sind aber nicht nur Leistungssportler betroffen, sondern sehr häufig auch Freizeitsportler.“

Jährlich mehr als 250 ­Kreuzband-Operationen

Die Folgen: Durch den Riss des vorderen Kreuzbandes, das als eines von vier wichtigen Bändern im Gelenk für die Stabilisierung verantwortlich ist, wird das Knie instabil. Es kann bei betroffenen Sportlern zu einem Wackelgefühl und sogar zu wiederholtem Wegknicken des Beins kommen. Im Zuge der Verletzung kommt es häufig zu einem Meniskusriss und einem Knorpelschaden – es folgt ein schwerer Kniegelenkverschleiß (Arthrose). „Patienten mit ausgeprägter Knie-­Instabilität rate ich dringend zu ­einer Operation“, erklärt Dr. Preis. „Ohne den Ersatz des Kreuzbandes, durch den das Kniegelenk seine natürliche Stabi­lität wiedererlangt, droht ansonsten frühzeitig eine ­Arthrose. Das gilt umso mehr, je jünger und akti­ver der Patient ist“, betont der Gelenk-Fachmann der KLINIK am RING – Köln, wo jährlich mehr als 250 Kreuz­bandoperationen durchgeführt werden. Bei dem minimal-invasiven Eingriff, die ungefähr eine Stunde dauert und zumeist bei Vollnarkose vorgenommen wird, wird das gerissene Kreuzband durch körpereigenes Sehnengewebe ersetzt. In der Regel nutzt man zwei Sehnen von der Innenseite des Oberschenkels (Semitendinosus- und Grazilissehne) oder ein Teil aus der Kniestrecksehne (­Patella- oder Quadricepssehne) als Transplantat, das durch je ein Bohrloch im Unterschenkel- und Oberschenkelknochen passgenau in das Kniegelenk eingezogen und im Knochen durch bioresorbierbare Schrauben fixiert wird.

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Nach dem Klinikaufenthalt, der in der Regel nur ein bis drei Tage umfasst, ist die schnelle Aktivierung des Gelenks angesagt. „Für einen optimalen Heilungsprozess ist zum einen die aktive Mitarbeit des Patienten, zum anderen eine professionell begleitende Physiotherapie wie Krankengymnastik oder Lymphdrainage erforderlich“, erklärt Dr. Preis. Schon in den ersten ­Tagen nach der Operation, in denen  sich der ­Betroffene auf ­Unterarmgehstützen fortbewegt, kann mit Muskel-Anspannungs­übungen und sanfter Physiotherapie wie Lymphdrainage und Krankengymnastik begonnen werden. Nach ungefähr sechs Wochen kann bereits der Übergang zu intensiveren Trainingstherapien zur Verbesserung von Kraft, Koordination und ­Ausdauer erfolgen. Im Anschluss spricht in der Regel nach drei Monaten nichts gegen eine ­Rückkehr ins ­lockere Lauftraining. „Sportarten mit Stop-and-go-Bewegungen sowie mit erhöhtem Verletzungsrisiko sollten allerdings für etwa sechs bis acht ­Monate gemieden werden, da das Transplantat erst nach dieser Zeit vollständig eingeheilt ist“, betont Dr. Preis.

„Stabilität des Gelenks wichtig“

Herr Dr. Preis, nicht nur Leistungssportler erleiden einen Kreuzbandriss, häufig sind Freizeitsportler betroffen. Ist auch da eine Operation wirklich nötig?

Für alle Sportler, ob Profi- oder Hobbysportler, sind stabile Gelenke besonders wichtig. Ist das Kreuzband gerissen, kann meist nur durch eine Operation die natürliche Stabilität des Kniegelenks wiederhergestellt werden. Geschieht dies nicht, droht auch beim Freizeitsportler ein frühzeitiger Gelenkverschleiß, die gefürchtete Arthrose.

Wie unterscheidet sich die Behandlung des Kreuzbandrisses eines Profisportlers von der eines Freizeitsportlers?

Von der OP-Technik gibt es keinerlei Unterschiede­. Es sollte immer das individuell beste Verfahren angewandt werden. Das Ziel, durch die Operation dem Betroffenen zu einem stabilen, voll belastungsfähiges Kniegelenk zu verhelfen, ist bei allen Patienten gleichermaßen gegeben.

Wie sieht es mit der Nachbehandlung aus?

Beim Profi- oder Hochleistungssportler besteht, nicht zuletzt auch auf Grund wirtschaftlicher Rahmen­bedingungen, natürlich noch mehr das Bedürfnis im Vordergrund, möglichst rasch wieder Spitzenleistungen zu erzielen. Dennoch unterscheiden sich die Nachbehandlungs­programme prinzipiell nicht, lediglich die Intensität ist beim Hochleitungssportler naturgemäß höher.

Sollte ein Freizeitsportler nach einer Kreuzband-OP seine­ Sportlerkarriere beenden?

Ganz klar: Nein! Durch eine Kreuzband-OP erhält das Kniegelenk wieder seine natürliche Stabilität und ist somit grundsätzlich wieder voll belastungsfähig. Einschränkungen bestehen jedoch immer dann, wenn im Gelenk zusätzliche Knorpelschäden vorliegen. In solch einer Situation raten wir unseren Patienten Sportarten, die das Kniegelenk stark belasten, zu reduzieren und auf „sanftere“ Sportarten zu wechseln.

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KLINIK am RING – Köln
Hohenstaufenring 28, 50674 Köln
0221-92424221

Dr. med. Stefan Preis · Dr. med. Jörg Schroeder ·
Dr. med. Alexander Lages · Jörn Verfürth* ·
Dr. med. Jan Vonhoegen*, M.D. (USA) · Dr. med. Christian Fluck* ·
Christine Becker · Dr. med. Timmo Koy*
& Partner

*Ärzte für Orthopädie & Unfall­chirurgie*, Sportmedizin