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Haie verlieren letztes Heimspiel 2021

Die Kölner Haie mussten sich am Dienstagabend den Eisbären Berlin geschlagen geben. Im ersten Geisterspiel seit Monaten unterlag der KEC mit 1:2.
Haie

Haie-Stürmer Andreas Thuresson scheitert am überragenden Eisbären-Goalie Mathias Niederberger. (Foto: IMAGO / Andreas Gora)

Niederlage trotz guter Leistung: In einem sehr umkämpften Spiel zeigten die Haie über weite Strecken einen guten Auftritt, konnten sich am Ende aber nicht mit Punkten belohnen. Im ersten Drittel waren die Haie deutlich überlegen, schafften es aber nicht Mathias Niederberger im Berliner Tor zu überwinden. Das erste Tor fiel erst im Mittelabschnitt: Im Powerplay fälschte Sebastian Uvira einen Schuss von Edwards unhaltbar ab. Die Führung hielt aber nur acht Minuten. Ein sensationellen Pass von Ex-Kölner Morgan Ellis öffnete Berlin-Angreifer Byron die Möglichkeit auf das 1:1 – und diese nutzte er.

Im Schlussdrittel bekam Mark Olver eine Matchstrafe (Check gegen den Kopf). In der fünfminütigen Unterzahl machten die Eisbären enormen Druck und kamen zu mehreren hochprozentigen Chancen, die aber vorerst ungenutzt blieben. Leider musste Justin Pogge in Minute 47 den Puck dann doch aus dem Netz holen. Eisbären-Stürmer Clark schloss eine sehenswerte Kombination zum 1:2-Endstand ab. Hinten hinaus warfen die Haie alles nach Vorne, konnten aber keinen weiteren Treffer erzielen.

„Ich habe ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. Wir haben mit viel Energie gespielt und viel gearbeitet. Aber wir hätten aus unseren Chancen mehr Profit schlagen müssen. Wir haben zu viel gut gemacht, um die Köpfe jetzt hängen zu lassen. Wir haben gezeigt, dass wir gegen den Tabellenführer mitspielen und ihm Paroli bieten können. Aber um gegen ein Team wie Berlin zu gewinnen, muss man alles richtig machen“, so Uwe Krupp nach dem Spiel.

Von Robin Josten