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FC und REWE gegen Gewalt

Quelle: IMAGO

Müssen sich nun doch nicht nach einem neuen Hauptsponsor umsehen: FC-Präsident Werner Spinner (r.) und Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Bei einem Treffen mit den Vorstandsmitgliedern der REWE Group haben FC-Präsident Werner Spinner und Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Wogen beim Hauptsponsor offenbar ein wenig glätten können.

„Es wurde offen und vertrauensvoll darüber gesprochen, was der 1. FC Köln und die REWE Group als sein Hauptsponsor gegen Gewalt und Kriminalität im Umfeld des Fußballs unternehmen können“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung des 1. FC Köln.

 

Nachdem REWE-Chef Alain Caparros in der Vorwoche noch gewettert hatte, eine Verbindung zwischen seinem Unternehmen und der Gewalt einiger Fans des 1. FC Köln könne er nicht zulassen, musste sogar um ein weiteres Engagement des Großkonzerns beim FC gezittert werden. Nun aber ging man friedlich auseinander, mit einer klaren Idee für die Zukunft. „Wir haben detailliert dargelegt, was wir bislang im Kampf gegen die Gewalt getan haben und welche weiteren Maßnahmen wir planen. Wir sind froh, mit REWE einen Hauptsponsor zu haben, der uns dabei nicht nur unterstützt, sondern auch selbst die Initiative ergreift“, erklärte Werner Spinner, Präsident des 1. FC Köln, im Anschluss an die Unterredung. Alain Caparros sagte: „Wir haben nochmals deutlich gemacht: Wir stehen zum FC. Deshalb werden wir uns mit eigenen Aktionen, die wir gemeinsam mit dem 1. FC Köln aufsetzen werden, im Kampf gegen die Gewalt im und um den Fußball engagieren.“

Der 1. FC Köln und sein Hauptsponsor waren sich einig, dass es jetzt so schnell wie möglich gelingen müsse, dass wieder der Fußball und echte, unterstützende Fankultur im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen. „Unabhängig von den Schlagzeilen der letzten Tage sind wir überzeugt davon, dass die sportliche Weichenstellung beim FC stimmt und dass dies bald auch wieder in zählbaren Ergebnissen sichtbar wird“, so Caparros nach dem Treffen.