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FC: Sensation in Mainz gelingt

Quelle: IMAGO

Emotionen pur: Die Kölner feiern das entscheidende Tor von Marcel Risse (2.v.r.).

Der 1. FC Köln ist in die dritte Runde des DFB-Pokals eingezogen. Das Team von Coach Peter Stöger feierte bei Bundesligist FSV Mainz 05 einen 1:0 (0:0)-Erfolg. Das Tor des Tages gelang Mittelfeldspieler Marcel Risse.

Langsam, aber sicher wird die Serie von FC-Coach Peter Stöger beeindruckend. Der Österreicher, im Sommer von Austria Wien nach Köln gewechselt, hat auch das zehnte Pflichtspiel mit dem FC ohne Niederlage überstanden. Das kleine Jubiläum feierte Stöger in Mainz, wo seine Schützlinge den heimischen FSV mit 1:0 in die Schranken wiesen und den Einzug in die dritte Runde des DFB-Pokals perfekt machten.

 

Neben den gesicherten Einnahmen von gut 900.000 Euro, die der FC in seiner finanziellen Situation bestens gebrauchen kann, nehmen die Geißböcke auch die Erkenntnis mit nach Hause, auch etablierten Erstligisten auf Augenhöhe begegnen zu können. Das ist selbstredend keine Versicherung für eine erfolgreiche Saison, dem eigenen Selbstvertrauen dürfte es allerdings auch nicht schaden.

Denn der Sieg des FC war nicht einmal unverdient. Zwar hatten die Gäste bei einem Kopfball von Nikolce Noveski an den Pfosten (27.) in der ersten Hälfte Glück, aber offensiv ging beim FC einiges. Besonders über den Ex-Mainzer und offensichtlich hochmotivierten Marcel Risse auf rechts kamen die Domstädter immer wieder in gefährliche Situationen. Unter anderem köpfte Anthony Ujah eine Flanke von Miso Brecko neben das Mainzer Tor.

Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann Risse selbst, der nach einem Ballverlust der Mainzer am eigenen Strafraum plötzlich alleine vor FSV-Keeper Christian Wetklo auftauchte und mit links vollendete. In der Folge hatte Ujah noch die eine oder andere Einschussmöglichkeit, scheiterte einmal sogar an der Latte. Die größte Chance der Mainzer durch Dani Schahin (89.) machte Timo Horn im eins gegen eins zunichte.