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FC: Fananleihe ausverkauft

Quelle: IMAGO

Mit den Finanzen des FC offenbar auf einem guten Weg: Das Präsidiumstrio Werner Spinner, Markus Ritterbach und Toni Schumacher (v.l.).

Der 1. FC Köln hat sein wirtschaftliches Nahziel frühzeitig erreicht: Die Anfang August 2012 aufgelegte FC-Anleihe ist mit einem Emissionsvolumen von 10 Millionen Euro ausverkauft. FC-Präsident Werner Spinner wertet die Fananleihe als großen Erfolg.

 

Rund 5.000 Fans und Investoren haben die FC-Anleihe gezeichnet. Etwa ein Drittel des Emissionsvolumens wurde in Schmuckurkunden investiert. Die Schmuckurkunden über 100 Euro und 1.948 Euro waren dabei besonders nachgefragt. Zwei Drittel des gezeichneten Emissionsvolumens sind depotverwahrt.

„Das Ergebnis der Anleiheplatzierung nach zwei Monaten kann sich sehen lassen. Die frühzeitige vollständige Platzierung der Fananleihe ist ein sehr erfreuliches Ergebnis, gerade auch angesichts des schwierigen Saisonstarts und der wirtschaftlichen Gesamtsituation des 1. FC Köln. Neben der gelungenen Werbekampagne hat sicherlich die transparente Kommunikation im Vorfeld zum Erfolg beigetragen. Vorstand und Geschäftsführung danken allen FC-Fans, die ihren Verein auf diesem Wege unterstützen“, erklärte FC-Präsident Werner Spinner.

„Die Nachfrage übersteigt die 10 Millionen Euro-Grenze. Wir bedauern daher, dass wir nicht allen Interessenten die Gelegenheit geben konnten, die Anleihe zu zeichnen. Wir haben jedoch versucht, möglichst viele Zeichner sowie den Wunsch nach Schmuckurkunden besonders zu berücksichtigen. Für einige Großzeichner, die dem Club ihr Vertrauen schenken, planen wir ein vergleichbares Produkt, um so die Finanzierungsstruktur des 1. FC Köln weiter zu verbessern. Der 1. FC Köln nutzt den Emissionserlös der Fananleihe wie angekündigt in großen Teilen zur Umschuldung“, so Geschäftsführer Oliver Leki.

Die Anleihe-Zeichner erhalten fünf Prozent Zinsen auf ihr eingesetztes Kapital. Die Laufzeit der FC-Anleihe beträgt fünf Jahre. Der Online-Shop ist geschlossen, es können keine Zeichnungsanträge mehr entgegengenommen werden.