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Köln.Sport

FC: Es lauern Gefahren!

Auf dem Weg zum Klassenerhalt werden Daniel Halfar und der FC vor die ein oder andere Zerreissprobe gestellt werden Foto: IMAGO / Joachim Sielski

Auf dem Weg zum Klassenerhalt werden Daniel Halfar und der FC vor die ein oder andere Zerreissprobe gestellt werden
Foto: IMAGO / Joachim Sielski

Am Samstag startet der 1. FC Köln in die Bundesliga. Grund genug, die Frage zu stellen, ob der Aufsteiger am Saisonende den Klassenerhalt feiern darf…
Zwei Jahre hat es gedauert, den „Betriebsunfall“ Bundesliga-Abstieg zu reparieren. In diesen zwei Spielzeiten in der angeblich stärksten zweiten Liga der Welt hat sich der 1. FC Köln quasi neu erfunden. Aus der Ansammlung teils launiger Individuen ist ein starkes Kollektiv geworden. Das  Lob für diese Entwicklung hat der FC von so ziemlich jeder Stelle erfahren. Die Feuertaufe aber steht dieser so verschworen wirkenden Gemeinschaft erst noch bevor.

Die Hoffnung in Verein und Umfeld ist groß, dass sich die positive Entwicklung in den kommenden Monaten fortsetzen wird und das fußballerische Aushängeschild der Stadt Köln am Saisonende den Klassenerhalt bejubeln darf. Doch auf dem langen Weg dahin lauern einige Gefahren!

Angefangen beim Auftaktprogramm: Die ersten vier Heimspiele bescheren dem FC die ganze Bandbreite der Faszination Bundesliga – HSV, Gladbach, Bayern und der BVB. Bei aller Freude über große Namen besteht die Gefahr, dass der Saisonstart angesichts dieser Gegner misslingt und der FC sich zu Beginn der Spielzeit im Tabellenkeller wiederfindet. Sollte es so kommen, darf man auf die Reaktionen gespannt sein. Eine wirkliche Krise haben Trainer Peter Stöger und sein Team noch nicht überstehen müssen. Besonders, wenn es sportlich nicht laufen sollte, dürfte interessant zu beobachten sein, wie die letztjährigen Leistungsträger Timo Horn, Jonas Hector, Kevin Wimmer oder Daniel Halfar reagieren. Sie alle haben ihre Qualität in der Bundesliga noch nicht unter Beweis stellen können.

Thema Umfeld: Keine überhöhten Erwartungen mehr. Die Fans scheinen geerdet zu sein. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass es auch in der Aufstiegssaison Pfiffe gab (z.B. beim Heimspiel gegen Paderborn). Sicher ist: Um den Klassenerhalt zu schaffen, wird es einen langen Atem brauchen – von allen Beteiligten.

Stefan Kühlborn

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