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1. FC Köln: Modeste krönt Hinrunde gegen VfB

Am Sonntagabend konnte der 1. FC Köln durch einen Last-Minute-Treffer von Anthony Modeste gegen den VfB Stuttgart mit 1:0 gewinnen.
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FC-Torjäger Modeste jubelt nach seinem Treffer zum 1:0. (Foto: IMAGO / Beautiful Sports)

Gelungener Jahresabschluss: Der 1. FC Köln krönt eine überragende Hinrunde mit einem Sieg gegen den VfB Stuttgart. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel ist es mal wieder Anthony Modeste, der für die Entscheidung sorgt. Nach einer Flanke von Schindler schraubt sich der Stürmer in die Luft und versenkt das Leder mit einem präzisen Kopfball im VfB-Tor. Hier kommen die wichtigsten Erkenntnisse zum Spiel.

Der 1. FC Köln kann zu Null spielen

Im letzten Spiel der Hinrunde fuhr der 1. FC Köln nicht nur drei Punkte gegen den VfB ein, sondern schaffte es auch zum ersten Mal in der Saison 2021/22 keinen Gegentreffer zu kassieren. Vor dem Spiel sagte Steffen Baumgart, dass zu einer perfekten Hinrunde noch genau dieses Puzzlestück fehlt.

Anthony Modeste ist das Kopfball-Ungeheuer in Europa

Wie schon unter der Woche wartete Anthony Modeste mit dem entscheidenden Treffer bis kurz vor Spielende. Das entscheidende Tor am Sonntagabend war bereits sein achter Kopfballtreffer in der laufenden Saison. Damit ist er in ganz Europa der Spieler mit den meisten Kopfballtoren. Zudem hat er seit Beginn der Bundesliga-Datenerfassung 2004/2005 die meisten Kopfballtore in einer Hinrunde jemals erzielt. Über eine gesamte Saison liegt der Rekord bei elf Treffern.

Baumgart-Wechsel funktionieren

Nach 57 Minuten wechselte FC-Cheftrainer Steffen Baumgart drei Mal. Mit den Einwechslungen von Uth, Thielmann und Horn veränderte er auch direkt das Geschehen auf dem Platz. Zum Ende der ersten Hälfte und in den ersten Minuten der zweiten Hälfte hatte der FC immer weniger Zugriff auf den VfB Stuttgart. In Minute 57 veränderte er aber nicht nur das Personal sonder änderte auch das System. Mit Hector und Özcan als Doppelsechs bekamen die Kölner dann wieder mehr Zugriff im Mittelfeld und konnten das Spielgeschehen wieder in die Hälfte der Schwaben verlagern.

Von Robin Josten