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1. FC Köln: Erkenntnisse zum 3:2-Erfolg in Wolfsburg

Am Dienstagabend konnte der 1. FC Köln mit 3:2 in Wolfsburg gewinnen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse zum ersten Auswärtssieg der laufenden Saison.
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FC-Jubeltraube nach dem Treffer von Modeste zum 3:2. (Foto: IMAGO / Christian Schroedter)

Erster FC-Auswärtserfolg der Saison

Es geht auch auswärts! Die Mannschaft von Steffen Baumgart hat endlich den ersten Sieg außerhalb der Domstadt einfahren können. Somit haben die Kölner nun in fremden Stadien sieben Punkte geholt und stehen in der Auswärtstabelle auf dem achten Rang.

Rückschläge hingenommen und einfach weiter gespielt

„Die Mentalität in dieser Mannschaft stimmt. Nach dem 2:2 gegen einen CL-Teilnehmer weiter nach vorne zu spielen, das ist stark. Und diesen Weg werden wir weitergehen“, sagte Steffen Baumgart nach dem Spiel in Wolfsburg. Sowohl nach dem 0:1 als auch nach dem 1:2 steckten die FC-Spieler ihren Kopf nicht in den Sand sondern spielten weiter mit Selbstvertrauen nach vorne. Die Moral in der Mannschaft stimmt!

Modeste meldet sich mit einem Doppelpack zurück

Vier Bundesligaspiele ohne eigenen Treffer liegen hinter Anthony Modeste. In den letzten Tagen kamen schon die ersten Kritiker aus ihren Höhlen. Der Franzose hatte aber am Dienstag die perfekte Antwort ins Gepäck mit nach Wolfsburg gebracht. Er erzielte seinen dritten Doppelpack in der laufenden Bundesligasaison und ließ die Kritiker wieder verstummen. „Der Sieg tut uns gut, wir wollten gewinnen und haben die drei Punkte geholt. Das ist auch schön, wenn die Rückfahrt mit dem Bus mehr als vier Stunden dauert. (…) Ich freue mich über die Tore, aber das Wichtigste ist die Mannschaft, den die hat mir sehr geholfen. Man muss immer an sich glauben“, so Modeste.

Es geht auch ohne Ellyes Skhiri

Die Geißböcke konnten in Wolfsburg den ersten Sieg ohne Elyess Skhiri einfahren. Den schwierigen Job des alleinigen Sechser teilten sich an diesem Abend Salih Özcan und Jonas Hector. Der FC-Kapitän bekam nach dem Spiel ein Sonderlob vom Coach: „Wenn ich heute jemanden hervorheben soll, dann wäre das Jonas Hector, der das auf der Sechs in der zweiten Hälfte super gemacht hat.“ Özcan musste zur Halbzeit aufgrund von Wadenproblemen ausgewechselt werden. „Özcan hatte Probleme mit der Wade“, so Baumgart. Er hätte wohl von sich aus auf die Zähne gebissen und weiter gespielt aber dieses Risiko wollten man nicht eingehen.

Von Robin Josten