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1. FC Köln: Ismail Jakobs wechselt zur AS Monaco

Ismail Jakobs verlässt den 1. FC Köln und wird in der kommenden Saison unter Niko Kovac beim französischen Erstligisten AS Monaco spielen. Aufgrund seines Wechsels wird er nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen.
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Jakobs freut sich über seinen Wechsel vom 1. FC Köln nach Frankreich. (Foto: IMAGO / Eduard Bopp)

Der nächste Schritt: Ismail Jakobs hatte die FC-Verantwortlichen bereits in den vergangenen Wochen um eine Freigabe gebeten. Der schnelle Flügelspieler möchte den nächsten Schritt machen und sich auf internationalem Niveau beweisen. „Das ist nachvollziehbar, auch wenn man ein Eigengewächs wie Iso ungerne ziehen lässt. Wir wünschen ihm alles Gute und ganz viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Jakobs selber betonte, dass er dem 1. FC Köln unheimlich dankbar sei. Hier habe er den Sprung zu den Profis geschafft. Er werde seinen Heimatverein immer lieben. Auf der anderen Seite ist er nun überglücklich, dass die Rheinländer ihm bei seinem nächsten Entwicklungsschritt keine Steine in den Weg legen. „Das war mein Wunsch, um mich auf einem neuen Level und bei einem Top-Club in Europa weiterzuentwickeln. Meinen Teamkollegen beim FC, Steffen Baumgart und den FC-Fans wünsche ich alles Gute für die Saison. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, den Mitarbeitern am Geißbockheim und unseren Fans, die mich auf diesem Weg begleitet haben, bedanken“, so Jakobs.

2012 kam der Linksfuß zum FC und durchlief seitdem alle Nachwuchsteams am Geißbockheim. In der Saison 2019/20 gab der U21-Europameister sein Debüt im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim. Inzwischen hat Jakobs 43 Bundesligaspiele absolviert und kommt in dieser Spielzeit auf drei Tore und drei Assists.

McKenna wird Co-Trainer

FC-Fußballgott Kevin McKenna kehrt zum 1. FC Köln zurück. Der EX-Profi komplettiert das Trainerteam um Cheftrainer Steffen Baumgart. Jörg Jakobs verlor viele positive Worte: „Kevin kennt den FC und die Bundesliga und wir freuen uns, dass er seine jahrelange Erfahrung bei uns einbringen wird. Mit seiner emotionalen und leidenschaftlichen Art kann er die Jungs packen und ergänzt sich bestens mit Andre und Rene.”

Aber auch der Kanadier ist überglücklich wieder beim 1. FC Köln zu sein: „Ich bin sehr froh, dass ich wieder da bin. Aufgrund von Corona war ich lange zu Hause und ich brenne jetzt richtig für die Aufgabe. Ich kenne noch viele aus dem Team, sowohl aus der Mannschaft als aus dem Staff – natürlich auch Steffen aus unseren gemeinsamen Bundesliga-Zeit in Cottbus. Ich mag seine Art von Fußball und seine Herangehensweise, deshalb freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit.”

Von Robin Josten