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Stürmersuche geht weiter

Quelle: Imago

Ist er ein Kandidat für den FC? Mame Biram Diouf von Manchester United könnte per Leihe den dünn besetzen Angriff des FC verstärken.

Die Geißböcke fahnden derzeit nach einem Back-Up für Sturm-Ass Novakovic. Die Liste der Kandidaten, die den FC-Angriff verstärken könnten, ist lang. Das „Colonia-Duett“ liegt derzeit auf Eis: Bereits seit drei Spielen muss der 1.FC Köln auf Podolskis kongenialen Sturmpartner Milivoje Novakovic verzichten. Der 32-jährige Slowene laboriert an einer Adduktorenverletzung – ob er zum Auswärtsspiel am Samstag in Bremen rechtzeitig fit wird, ist zurzeit nicht sicher.

Nicht nur deswegen macht der FC sich Gedanken über die Verpflichtung eines weiteren Stürmers: Die Saison hat bisher die Befürchtungen bestätigt, die Geißböcke könnten im Angriff zu dünn besetzt sein.

Hinter den Klassespielern Podolski und Novakovic klafft qualitativ eine Riesenlücke: Freis ist nach langer Verletzung noch keine Option, dem rumänischen Millioneneinkauf Ionita wird das Können für die Bundesliga abgesprochen – und die U21-Knipser Uth und Kialka sind nach Ansicht Solbakkens noch zu grün.

Köln sucht den Nova-Back-Up

In der Winterpause will der FC daher personell nachlegen. Sportdirektor Volker Finke fahndet in Europa nach einem passenden Angreifer, der den schmalen Geldbeutel der Geißböcke nicht zu sehr belastet.

Ins Visier der Kölner sind dabei laut „kicker“ zwei Afrikaner geraten: Als Kandidat für eine Leihe könnte Mame Biram Diouf von Manchester United in Frage kommen. Der 23-jährige Senegalese, der seinen Durchbruch in Norwegen bei Molde FK feierte, wird derzeit am „Old Trafford“ eher in der Reserve gebracht – und konnte dort mit fünf Toren in vier Spielen durchaus überzeugen.

Ähnlich verlief vor zwei Jahren auch das kurze Intermezzo des Balkandribblers Zoran Tosic in der Domstadt. Der serbische Nationalspieler kam auch aus der Reserve von Manchester United zum FC und avancierte. Nach Ablauf der Leihe konnte Manchester den 24-jährigen für 9,5 Millionen Euro an ZSKA Moskau verkaufen.

Unrealistisch in Zeiten knapper Kassen

Zweiter Spieler, der vom „kicker-Fachmagazin ins Gespräch gebracht wurde, ist Eder. Der 23-jährige Stürmer, bis Saisonende noch bei Academica Coimbra in Portugal unter Vertrag, könnte eine Option für die nächste Spielzeit sein.

Ein vorzeitiger Wechsel des Angreifers, der aus Guinea-Bissau stammt, aber auch die portugiesische Staatsbürgerschaft besitzt, scheint aufgrund der knappen Kasse des FC ausgeschlossen.

Als unrealistisch dürfte auch eine Rückkehr von Patrick Helmes ans Geißbockheim eingestuft werden. Der 27-jährige steht in Wolfsburg vor dem Absprung – und ist trotz des Dementis von Claus Horstmann in der Vorstandsetage des FC stets ein Thema.

Angesichts seines recht erklecklichen Gehalts und der zu erwartenden Ablösesumme für den in der FC-Jugend groß gewordenen Ex-Nationalspielers ist der Transfer für die Geißböcke allerdings kaum zu stemmen.

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