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Köln.Sport

Wie soll dat nur wigger jon?

Diese Frage stellen sich in Bezug auf den 1. FC Köln derzeit wohl nicht nur die Bläck Fööss. Auch in der Europa League geht die Niederlagenserie der „Geißböcke“ weiter, in Borisov verlor der FC mit 0:1 (0:0).
Bittencourt enttäuscht

Einfach nicht zu glauben! Wann platzt bei Leo Bittencourt und dem Effzeh endlich der Knoten? (Foto: imago/East News Russia)

Nach den Niederlagen in London (1:3) und zuhause gegen Roter Stern Belgrad (0:1) sollte im dritten Spiel der Europa League endlich zählbares für den 1. FC Köln herausspringen. Dies allerdings war keine leichte Aufgabe, denn neben einer langen Anreise erwartete die kriselnden Kölner der weißrussische Rekordmeister BATE Borisov, seinerseits mit einem Unentschieden und einer Niederlage in die Euro League-Gruppenphase gestartet.

Die erste Hiobsbotschaft gab es für Peter Stöger bereits vor dem Spiel, Matthias Lehmann signalisierte nach dem Warmmachen, dass er aufgrund muskulärer Probleme passen muss. Es gibt allerdings Hoffnung, dass der Kapitän am Sonntag gegen Bremen auflaufen kann. Die Partie begann also ohne Lehmann, dafür aber mit einem engagierten FC. Die Kölner, im Vergleich zum Stuttgart-Spiel personell auf vier Positionen verändert (Höger, Olkowski, Maroh und Clemens für Klünter, Lehmann, Sörensen und Bittencourt) spielten mutig, hatten mehr Ballbesitz und ließen die Hausherren nicht zur Entfaltung kommen.

FC mit Einsatz, aber ohne Durchschlagskraft

Einzig, wirklich gefährlich wurde es selten. Zoller vergab die beste FC-Chance per Kopf (32. Minute) und so ging es mit einem 0:0 in die Pause. Die zweite Halbzeit begann wenig erfreulich für das Team von Peter Stöger. In der 55. Minute kam Rios nach einem Durcheinander im Strafraum an den Ball und ließ Timo Horn aus kurzer Distanz keine Chance. Wirklich verdient war die Führung der Hausherren nicht, aber mit bitteren Rückständen sind die „Geißböcke“ in dieser Spielzeit ja schon vertraut.

In der Folge offenbarte sich, dass die Niederlagenserie des Effzeh nicht nur mit Pech, sondern auch mit mangelnder Qualität zu tun hat. Zwar versuchten die Kölner bis zum Schluss, die Wende herbeizuführen, sämtlichen Abschlüssen fehlte es jedoch an Torgefahr und so fehlte wohl selbst dem ein oder anderen der 1.500 mitgereisten FC-Fans Mitte der zweiten Hälfte der absolute Glaube an die Wende. Diese blieb dann tatsächlich auch aus. Auch weil Borisov beste Konterchancen liegen ließ, hieß es am Ende nur 0:1 aus Kölner Sicht. Nach einer langen Heimreise erwarten die Domstädter am Sonntag (13:30) zum Kellerduell den Tabellenvorletzten Werder Bremen. Dann wäre es höchste Zeit, den ersten „Dreier“ der Saison einzufahren und mit einem so dringend benötigten Erfolgserlebnis neue Energien freizusetzen!

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