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Köln.Sport

Weg frei für Geißbockheim-Ausbau

Im Rat der Stadt Köln wurde beschlossen, dass der 1. FC Köln das Geißbockheim ausbauen darf. Eine Frage bleibt: Wo?

Das Geißbockheim: Hier möchte der 1. FC Köln drei neue Trainingsplätze bauen. (Foto: imago images / Beautiful Sports)

Diese Entscheidung ist aber nicht das direkte „Go“ für einen Ausbau im Äußeren Grüngürtel. Derzeit liegt den Ratspolitikern neben dem Ausbau im Grüngürtel auch ein weiteres Szenario vor: Den Ausbau an einem anderen Standort wie Marsdorf. Die finale Entscheidung trifft der Stadtrat am 18. Juni.

Dass eine Erweiterung im Grüngürtel grundlegend möglich ist, zeigt ein Bebauungsplan, den der 1. FC Köln der Politik vorgelegt hat. Nach diesem Plan sprechen die Belange des Denkmal- und Umweltschutzes nicht gegen den Ausbau. Auch der Lärm- und Umweltschutz ist gegeben. Die einzige negative Auswirkung ist die Beeinträchtigung der Bodenqualität rund um die Gleueler Wiese. Nach einer rechtlichen Prüfung wurde der Antrag genehmigt.

Trotzdem wird es bei der Abstimmung am 18. Juni eine zweite Variante geben. Im zweiten Szenario müsste der FC neue Alternativen entwickeln, wie die Aufteilung des Betriebs. So würde die Profimannschaft weiterhin im Grüngürtel trainieren, andere Mannschaften aber woanders, wie beispielsweise in Marsdorf.

Von Robin Josten

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