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Viktoria verliert Auftakt 1:3 – „Da war mehr drin!“

Viktoria Köln musste sich am Wochenende zum Auftakt der dritten Liga bei Waldhof Mannheim mit 1:3 geschlagen geben. Olaf Janßen war nach dem Spiel enttäuscht.

Viktoria
Viktoria-Torschütze Youssef Amyn im Zweikampf mit Mannheim-Torschütze Gerrit Gohlke. (Foto: IMAGO / foto2press)

Späte Gegentreffer besiegeln Niederlage: Gegen den Favoriten aus Mannheim gestaltete Viktoria Köln über weite Strecken ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Viktoria-Coach Olaf Janßen fehlten mit André Becker und Luca Marseiler sowie Simon Handle (Aufbautraining) und Kapitän Marcel Risse (private Gründe) gleich vier Offensivkräfte. Defensivallrounder Jeremias Loch wird den Höhenbergern mit seinem Kreuzbandriss ohnehin die komplette Hinrunde fehlen. „Unser Fundament fehlt, aber heute ist das zu 100 Prozent meine Mannschaft, wir wollen hier alles raushauen“, so Janßen vor dem Spiel.

Das Spiel begann mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Viktoria-Keeper Ben Voll konnte sich direkt in Minute drei mit einem sehenswerten Reflex auszeichnen. Auf der anderen Seite hatte Youssef Amyn den ersten Abschluss für die Kölner (13.). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für Mannheim. Gute Chancen waren allerdings Mangelware.

Späte Tore besiegeln Viktorias Auftaktniederlage

In Minute 64 musste Ben Voll dann zum ersten Mal den Ball aus den Maschen holen. Ekincier hatte das Leder für die Mannheimer ins lange Eck geschlenzt. Die Viktoria ließ sich aber nicht hängen und schlug nur zehn Minuten später zurück: Nach einer Ecke nutzte U19-Nationalspieler Youssef Amyn die Verwirrung im Mannheimer Strafraum und drückte den Ball zum 1:1 (74.) über die Linie.

Die Schlussphase hätten sich die Kölner aber vermutlich lieber erspart. Zuerst traf Gerrit Gohlke in Minute 87 zur erneuten Mannheimer-Führung und fünf Minuten später erhöhte Dominik Kother nach einem Konter zum 3:1-Endstand. Viktoria-Coach Janßen war mit der Leistung insbesondere in der Schlussphase überhaupt nicht zufrieden: „Ja, es stimmt, uns haben vier wichtige Säulen gefehlt, aber insgesamt was das viel zu wenig. Wir hatten zu leichte Ballverluste, haben den Gegner eingeladen. Bei dem Spielstand muss ich in der Schlussphase mein Leben auf dem Platz lassen.“

Von Robin Josten