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Sport trifft Politik

Dagmar Freitag und Elfi Scho-Antwerpes sprachen im Pressesaal des Rheinenergiestadions mit Bürgern und Vereinsvertretern über Sport und Inklusion.
Dagmar Freitag und Elfi Scho-Antwerpes

Dagmar Freitag (li.) und Elfi Scho-Antwerpes stellten sich nach ihren Vorträgen den Fragen der Gäste (Foto: Köln.Sport)

Unter dem Motto „Verbindung gekappt? Die unterschiedlichen Welten des Spitzen- und Breitensports“ lud die SPD am 2.2. zu einer Diskussionsrunde in den Pressesaal des RheinEnergieStadions. Die Veranstaltung startete mit Vorträgen von Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, und Elfi Scho-Antwerpes, Stellvertreterin der Kölner Oberbügermeisterin. Die SPD-Politikerinnen berichteten unter anderem über die Chancen von Inklusion durch Sport.

Erfreuliche Nachrichten brachte Freitag aus Berlin mit: Ein Erlass zur Änderung der Sportanlagenlärmschutzverordnung bringt Vorteile für Vereine mit sich, die es mit klagenden Bürgern zu tun haben. Direkte Auswirkungen könnte die neue Verordnung auch auf die Kölner Vereine Germania Ossendorf und DJK Roland Köln-West haben. In unmittelbarer Nähe zu deren Spielstätten sollen zwölf Einfamilienhäuser gebaut werden. Juristen streiten sich momentan, ob man Klagen der zukünftigen Mieter ausschließen kann. Der neue Erlass dürfte den Ossendorfer Klubs Hoffnung machen. Das Bebauungsplanverfahren läuft noch.

Die Diskussionsrunde brachte für Interessenten an inklusivem Sport Aufschluss. Elfi Scho-Antwerpes riet auf die Frage nach Informationen über Angebote für eingeschränkte Sportler Betroffenen dazu, keine Scheu zu haben, sich direkt an die entsprechenden Bezirkspolitiker zu wenden und sich dort über Sportangebote aufklären zu lassen. Die ebenfalls anwesende Analena Dunkel, welche seit Anfang des Jahres neue Fachkraft für Inklusion beim Stadtsportbund ist, gab an, bald ein umfassendes Angebot zusammentragen zu wollen.

Freitag äußerte in ihrem Vortrag auch dazu, dass die SPD mit Blick auf die Bundestagswahlen im September an einem Konzept zur breiteren finanziellen Unterstützung des Sports arbeite. Konkrete Versprechen konnte sie den Anwesenden dazu aber nicht geben. Genauere Informationen enthalte dann das offizielle Partei-Wahlprogramm.