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Rudern: Extraklasse am Fühlinger See

Quelle: IMAGO

Rudersport der Extraklasse gibt es am Wochenende am Fühlinger See zu bewundern.

Der Fühlinger See wartet am Wochenende mit einem sportlichen Leckerbissen der Extraklasse auf. Auf der Regattabahn im Kölner Norden werden vom 20. bis 23. Juni die Deutschen Meisterschaften der U17, der U19 und der U23-Ruderer ausgetragen.

Dies ist nicht nur der Höhepunkt der diesjährigen Saison für den Kölner Regatta-Verband, sondern auch ein Wettkampf, der in Sachen Umfang und Qualität im deutschen Regatta-Kalender seinesgleichen sucht.

 

Im Leistungssport wird in Vier-Jahres-Zyklen geplant. Daher steht in nacholympischen Jahren der Nachwuchs bei Verbandsverantwortlichen und Trainern immer ganz besonders im Fokus. Topathleten, die ihre Karriere beendet haben, müssen ersetzt und neue Teams für die kommenden internationalen Wettkämpfe aufgebaut werden. Auch bei den Ruderern gilt die Devise: Nach London ist vor Rio! Außerdem werden im U19- und U23- Bereich die Kölner Ergebnisse eine entscheidende Rolle bei der Nominierung der Nationalmannschaft für die jeweilige Weltmeisterschaft dieser Klassen spielen.

Hoffnungen auf Meister-Ehren und Podestplätze darf sich auch eine Reihe von Athleten machen, für die der Fühlinger See das heimatliche Trainingsrevier ist. Bei den männlichen 15/16-Jährigen gehört die Mannschaft von Köln 77 und RTHC Leverkusen nach den Resultaten der bereits absolvierten Regatten mit zum Favoritenkreis. Den männlichen U19- Leichtgewichten des RTHC trauen die Experten einen Sieg sowohl im Vierer ohne als auch im Achter zu. Gute Chancen haben auch der Leverkusener U19- Doppelzweier der Männer sowie der Frauen-Leichtgewichts-Doppelzweier von Köln 77 in der U23-Jahrgangsklasse. Sie alle hoffen auf lautstarke Unterstützung durch das heimische Publikum.

Insgesamt 60 Titel sind in den drei verschiedenen Jahrgangsklassen zu vergeben. Da es in den einzelnen Rennen bis zu weit über 30 Meldungen gibt, wird es vier volle Renntage dauern, bis alle Meister vom Einer bis zum Achter ermittelt sind. Dies bedeutet eine Herkulesaufgabe für den rund 100-köpfigen Regattastab um Jens Wiesner, der den Kölner Schulen dankbar ist, dass den jugendlichen Starthelfern und Zeitnehmern für diese Aufgabe unterrichtsfrei gegeben wurde.

Am Donnerstag, 20. Juni 2013, fällt der Startschuss für den 1. Vorlauf bereits um 9.30 Uhr, am Freitag, 21. Juni 2013, gehen die Hoffnungsläufe über die Strecke. Samstag, 22. Juni, und Sonntag, 23. Juni, stehen im Zeichen der großen Finals. Während der Veranstaltung ist mit einer frühzeitigen Auslastung des Parkplatzes P1 zu rechnen. Weitere Stellflächen stehen auf den umliegenden Parkplätzen P2 und P8 auf der Oranjehofstraße zur Verfügung.