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Rollstuhlrugby: Elite trifft sich in Köln

Quelle: Gero Müller-Laschet

Beim Rollstuhlrugby sind Tempo und Ballgefühl gefragt.

Zum 15. Mal richtet der Rollstuhl-Club Köln e.V. das Bernd-Best-Turnier, das weltgrößte Rollstuhlrugby-Turnier aus. Vom 22.-24. März 2013 finden in drei Sporthallen die 100 Begegnungen von 48 Teams statt.

Neben zahlreichen deutschen nehmen Teams unter anderem aus Polen, Neuseeland, Schweiz, Frankreich und Dänemark teil, insgesamt 14 Nationen. Darüber hinaus werden zum ersten Mal Teams aus Israel und der Ukraine am Bernd-Best-Turnier teilnehmen. „Kein Team der Welt kann sich dem Reiz des Bernd-Best-Turniers entziehen. Wir freuen uns immer wieder über Mannschaften aus neuen Nationen und auch über Wiederholungstäter wie Neuseeland“, so Norbert Leisten von der Turnierleitung. Erneut kam der Veranstalter nicht drum herum, interessierten Teams aus Kapazitätsgründen abzusagen. Fast 50 Teams aus der ganzen Welt treten beim Bernd-Best-Turnier in vier unterschiedlichen Leistungsklassen gegeneinander an und ist damit das Kölner Event, das in drei rechtsrheinischen Sporthallen ausgetragen wird, der wichtigste Treffpunkt in der Rugbyszene.

„Rollstuhlrugby ist ein Hochleistungssport, wenn man ihn richtig betreibt“, sagt der 30-jährige Gavin Rolton, der für die neuseeländische Mannschaft antritt. Mit „richtig“ meint er in diesem Fall: „Wir trainieren normalerweise fünfmal die Woche. Vor und während wichtiger Turniere wie diesem ist es dann doppelt so viel.“

Unterstützt wird der Kölner Club durch Sir Philip Craven (Präsident, IPC) und der Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters. An der Abschlussveranstaltung mit Finalspielen und Siegerehrung am Sonntag (24.03) sorgen die WDR-Maus und weitere Gäste für ein buntes Programm. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.