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RheinStars: Keine Überraschung vor Rekordkulisse

Leon Baeck, RheinStars Köln, Rasta Vechta

Am Ende eine Nummer zu groß: Leon Baeck und die RheinStars Köln unterliegen Aufstiegsfavorit Vechta
Foto: imago/Eibner

Kein Valentinstagsgeschenk für die RheinStars Köln: Vor Rekordkulisse unterliegen die kölschen Korbjäger dem Ligaprimus Rasta Vechta mit 61:77.

„Am Ende war es schon okay“ – so fassen die RheinStars Köln auf ihrer Homepage ihren Auftritt gegen Ligaprimus Rasta Vechta zusammen. Lange hatten die Kölner Korbjäger das Spiel gegen den Aufstiegsfavoriten offen gehalten, mussten sich aber vor der Rekordkulisse von 2.900 Zuschauern in der Lanxess-Arena letztlich nach 40 Minuten deutlich mit 61:77 (33:40) geschlagen geben.

„Wenn du gegen solch eine starken Gegner dich behaupten willst, brauchst du dann einen Lauf. Und den haben wir dann durch unsere Fehler selbst verhindert“, bilanzierte Headcoach Arne Woltmann nach der Niederlage am Valentinstag. „Die Vorgabe für dieses Spiel war die Anzahl der Turnover herunterzuschrauben und das defensive Reboundduell zu gewinnen. Beides ist uns nicht gelungen. Als wir im dritten Viertel durch Alex Foster die Gelegenheit hatten, wieder heranzukommen, hat Vechta dieses Momentum im Keim erstickt. Das muss man ihnen zugute halten.“

Insbesondere beim Reboundverhalten, wo Vechta sich 17 Abpraller mehr sichern konnte, als auch aus der Distanz (lediglich drei von 20 Dreierversuchen fanden ihr Ziel) waren die RheinStars an diesem Abend nicht konsequent genug, um die Niedersachsen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Dabei sah es mitunter gar nicht so schlecht aus, was die kölschen Korbjäger da auf das Parkett der Lanxess-Arena zauberten. Angetrieben von Topscorer Alex Foster (17 Punkte) und dem bärenstarken Leon Baeck führten die RheinStars Mitte des zweiten Viertels sogar mit fünf Punkten. Doch in letzter Konsequenz war Vechta einfach zu gut besetzt und zu konstant, um das Spiel nochmals kippen zu lassen. Spätestens als die Gäste knapp fünf Minuten vor dem Ende auf 73:51 wegzogen, konnten die knapp 500 mitgereisten Anhänger einen ungefährdeten Auswärtssieg in der Domstadt feiern.

Entwarnung gab es derweil bei Leon Baeck, der nach seinem starken Auftritt mit Verdacht auf Jochbeinbruch oder Schleudertrauma ins Krankenhaus musste. „Es ist wohl eine Gehirnerschütterung“, sagte RheinStars-Geschäftsführer Stephan Baeck mit Blick auf den Gesundheitszustand seines Sohns. Wie stark diese ist und ob Baeck bereits am Freitag beim wichtigen Auswärtsspiel in Paderborn wieder spielen kann, wird sich in den nächsten Tagen weisen. Nur zwei Tage nach dem Duell in Ostwestfalen gibt dann am Sonntag der Tabellenvierte Gotha seine Visitenkarte in der ASV-Sporthalle ab.