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Pflichtaufgabe für Viktoria

Viktorias Mann der Stunde: Lukas Nottbeck traf in den letzten beiden Spielen Foto: IMAGO/Revierfoto

Viktorias Mann der Stunde: Lukas Nottbeck traf in den letzten beiden Spielen
Foto: IMAGO/Revierfoto

In der Regionalliga West gastiert der FC Viktoria Köln beim Schlusslicht (So.,14 Uhr). Die U21 des 1. FC Köln empfängt bereits am Samstag (14 Uhr) den FC Kray. 

So recht glaubt wohl niemand daran, dass der aktuelle Höhenflug der Viktoria ausgerechnet im benachbarten Rhein-Sieg-Kreis ein Ende finden könnte. Zu groß sind die Unterschiede zwischen den Höhenbergern und dem FC Hennef. Der Aufsteiger, der nach dem dritten Meistertitel in der Mittelrheinliga in Folge, im Sommer das Abenteuer Regionalliga wagte, ist Tabellenletzter und holte aus den bisherigen 23 Spielen elf Punkte.

Das dürfte nicht reichen, um am Saisonende die Klasse zu halten. Dennoch hat der FCH zuletzt einige beachtliche Ergebnisse präsentieren können und feierte seinen bis dato einzigen Sieg gegen die Reserve des 1. FC Köln. Noch positiver sind allerdings die jüngsten Resultate des FC Viktoria. Neu-Trainer Tomasz Kaczmarek scheint weiterhin einen positiven Einfluss auf die Mannschaft zu haben.

So feierte seine Elf beim 4:1 gegen Uerdingen den dritten Heimsieg in Serie und kletterte bis auf Tabellenplatz drei. Als Sinnbild des aktuellen Höhenflugs darf Lukas Nottbeck gelten. Der Mittelfeldspieler, in der Hinrunde sichtlich außer Form, traf zuletzt zwei Mal in Folge und zeigte konstant starke Leistungen. Bei allem Lob für die jüngsten Leistungen bleibt der Rückstand zur Tabellenspitze immens. Wenn doch noch etwas in Richtung Aufstieg gehen soll, darf man sich keinen Ausrutscher mehr leisten – erst recht nicht in Hennef.

Derweil befindet sich die U21 des 1. FC Köln längst in sicheren Gewässern und wird mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Entsprechend locker geben sich die Verantwortlichen vor dem Heimspiel gegen den FC Kray. Die Arbeit mit dieser charakterlich einwandfreien Mannschaft mache ihm extrem viel Spaß, bekannte sich Trainer Stephan Engels, der auf André Wallenborn und Jannis Nikolaou verzichten muss.