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Fortuna will Vorsprung wahren

Fortunas Linksverteidiger kehrt nach abgesessener Sperre gegen Dortmund II zurück Foto: IMAGO/Eibner

Fortunas Linksverteidiger Tobias Fink kehrt nach abgesessener Sperre gegen Dortmund II zurück
Foto: IMAGO/Eibner

Am Samstag (14 Uhr) empfängt Fortuna Köln die abstiegsbedrohte Reserve von Borussia Dortmund im Südstadion. Allerdings fehlt Fortunas Sieg-Garant aus dem Hinspiel. 

Im Hinspiel war Johannes Rahn zweifelsfrei der Mann des Spiels. Beim 2:0-Sieg im Stadion Rote Erde erzielte der Angreifer beide Treffer für den Aufsteiger und sicherte der Fortuna am zehnten Spieltag den dritten Sieg der Saison. 18 Spieltage später ist die Ausgangssituation vor dem Rückspiel recht klar:

Die Zweitvertretung des BVB rangiert auf einem Abstiegsplatz und benötigt dringend Punkte, um den Anschluss ans untere Tabellenmittelfeld nicht frühzeitig zu verlieren. Auf der Gegenseite stehen die heimstarken Südstädter auf einem sicheren zehnten Platz, könnten mit dem nächsten Heimsieg den nächsten Schritt auf dem Weg zum vorzeitigen Ligaverbleib machen und für Planungssicherheit sorgen.

Allerdings haben die jüngsten Herausforderungen Spuren hinterlassen: Beim 1:1 in Unterhaching sah Kapitän Daniel Flottmann die Rote Karte und fehlt nicht nur gegen Dortmund, sondern auch im darauffolgenden Spiel gegen Hansa Rostock. Auch Hinspiel-Held Rahn, Julius Biada, Sascha Marquet und Oldie Ercan Aydogmus drohen für das Duell mit der BVB-Reserve auszufallen. Dieser dürfte abermals weltmeisterliche Unterstützung in Form von Erik Durm erhalten.

Der lange verletzte Außenspieler, der bei der WM im vergangenen Sommer im Kader stand, spielte zuletzt schon zwei Mal für das Team von Trainer David Wagner. Ein Sieg sprang dabei allerdings nicht heraus. Und so stehen die Borussen im Tabellenkeller eigentlich mit dem Rücken zur Wand. Eine Konstellation, die den konterstarken Fortunen entgegenkommen könnte. Zumal das robuste Spiel der Koschinat-Elf besonders für die hochtalentierten Nachwuchskicker der Bundesliga-Reserveteams oft ungewohnt ist und beeindruckende Wirkung haben kann. Das kann nicht nur die Reserve des Deutschen Rekordmeisters aus München bestätigen.