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Olympia in Rio: FC-Torwart Horn steht im DFB-Kader

Timo Horn, Torwart 1. FC Köln

Steht im DFB-Kader für die Olympischen Spiele in Rio: FC-Torwart Timo Horn
Foto: imago/Jan Huebner

Timo Horn packt erwartungsgemäß den Sprung in den DFB-Kader für die Olympischen Spiele in Rio. Ein weiterer FC-Profi steht auf Abruf bereit.

Ein weiterer Kölner fährt nach Rio: Timo Horn, Torwart des 1. FC Köln, wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in den Kader für die Olympischen Sommerspiele (5. bis 21. August) berufen. Der 23-Jährige galt zuvor als heißer Kandidat für das Fußballturnier in der brasilianischen Metropole und dürfte angesichts der Konkurrenz als Nummer eins der deutschen Mannschaft agieren. „Auf Olympia freue ich mich sehr und bin dem FC dankbar, dass er mir diese Erfahrung ermöglicht“, sagt Timo Horn: „Als Torhüter ist es für mich nicht so kompliziert, trotz einer längeren Vorbereitungspause wieder ins Mannschaftstraining beim FC zurückzukehren.“

Neben Horn war auch über die Olympia-Teilnahme weiterer Kölner Profis spekuliert worden: Während Offensivallrounder Leonardo Bittencourt „auf Abruf“ nominiert wurde, bleibt Dominique Heintz dem FC in der Vorbereitung erhalten. Das gilt auch für Yuya Osako und Frederik Sörensen, die für Japan beziehungsweise Dänemark hätten starten können, aber aufgrund der terminlichen Situation lieber absagten. In der Vorrundengruppe C trifft das DFB-Team zunächst auf Mexiko (4. August), danach folgen die Partien gegen Südkorea (7. August) und Fidschi (10. August). Im Erfolgsfall fehlt Horn maximal bis zum 20. August und könnte das Kölner Pokalspiel beim BFC Preussen verpassen.

Trainer Horst Hrubesch, der unter anderem auf Weltmeister Matthias Ginter und die bundesligaerfahrenen Bender-Zwillinge setzt, blickt optimistisch Richtung Rio: „Die Vorfreude auf die Olympischen Spiele ist riesengroß. Das Ziel Rio begleitet mich schon sehr lange. Das wird für uns ein einmaliges Erlebnis, von dem die Spieler noch ihren Enkeln erzählen werden“, erklärte der Ex-Profi, für den das Olympische Fußballturnier den Abschluss seiner Trainerkarriere darstellen wird. Von der Schlagkraft seines Kaders ist der 65-Jährige angetan: „In der Mannschaft haben wir eine gute Mischung aus der aktuellen U 21-Nationalmannschaft und älteren Spielern gefunden. Die Qualität des Teams ist trotz der schwierigen Nominierung absolut top. Ich freue mich auf jeden einzelnen und bin sicher, dass mit diesen Jungs vieles möglich ist. Wir fahren nach Brasilien, um jedes Spiel zu gewinnen. Alles andere macht keinen Sinn.“