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Nikelis über Rehm: „Ohne Diskussionen“

Der Kölner Holger Nikelis ist als Rollstuhl-Tischtennisspieler erfolgreich.   Foto: IMAGO

Der Kölner Holger Nikelis ist als Rollstuhl-Tischtennisspieler erfolgreich.
Foto: IMAGO

Der „Fall“ Markus Rehm beschäftigt weiter die Sport-Szene. Tischtennis-Paralympicssieger Holger Nikelis berichtet aus eigener Erfahrung.

Hätte Markus Rehm für die anstehenden Leichtathletik-Europameisterschaften nominiert werden müssen oder nicht? Der unterschenkelamputierte Athlet, der mit einer Karbon-Prothese sehr erfolgreich aktiv ist und am Wochenende Deutscher Meister im Weitsprung bei den Nicht-Behinderten wurde, steht weiter im Mittelpunkt der Diskussionen (Köln.Sport berichtete), in der es um Chancengleichheit und Inklusion im Spitzensport geht.

Auch Behindertensportler Holger Nikelis verfolgt die Ereignisse rund um Markus Rehm mit großem Interesse. „Ich hoffe, dass dieser Präzedenzfall zu konstruktiven Diskussionen zwischen den nationalen und internationalen Fachverbänden führt und eine nachhaltige Lösung im Sinne des Sports und vor allem der Sportler gefunden wird“, sagte der Kölner Rollstuhl-Tischtennisspieler gegenüber Köln.Sport.

„Ich würde es begrüßen, wenn in der Zukunft auch in der Leichtathletik Sportler mit und ohne Behinderungen ganz selbstverständlich gemeinsam an nationalen wie internationalen Wettkämpfen teilnehmen und sich messen können“, erklärt Nikelis. Dass dies möglich ist, weiß der zweifache Paralympics-Sieger aus eigener Erfahrung: „In meiner Sportart Tischtennis, wo dies weltweit seit vielen Jahren so praktiziert wird – ohne, dass es dort mal zu Diskussionen gekommen wäre.“