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Neue Satzung ja, DFL-Konzept nein

Quelle: IMAGO

In ihrer Arbeit bestätigt: Präsident Werner Spinner (r.) und seine Vize Toni Schumacher wurden von den FC-Mitgliedern für das vergangene Geschäftsjahr entlastet.

Die Mitglieder des 1. FC Köln haben in der Jahreshauptversammlung für die neue, demokratische Satzung gestimmt. Auch der amtierende Vorstand wurde entlastet. Das DFL-Konzept zur Stadion-Sicherheit und die Entlastung des alten Vorstands fanden keine Zustimmung.

Knapp 1400 Mitglieder des 1. FC Köln haben am Dienstag Abend den Weg in die Lanxess-Arena gefunden, um dort der ordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins beizuwohnen und wichtige Entscheidungen zu treffen.

 

Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung: die Verabschiedung einer neuen Satzung. Das neue „Gesetz des Vereins“, das den Mitgliedern mehr Mitspracherecht zubilligen und die gegenseitige Kontrolle fördern soll, wurde mit einer überwältigenden Mehrheit angenommen. Präsident Werner Spinner bedankte sich artig für das Votum, immerhin sei das erarbeitete Konzept „viel besser, als ich es mir je zu träumen gewagt hätte.“

Überhaupt war der Abend für das aktuelle Präsidium um Spinner und seine Vize Toni Schumacher und Markus Ritterbach ein erfolgreicher. Das Team wurde für die Zeit im Amt im vergangenen Geschäftsjahr von den Mitgliedern entlastet, 96 Prozent der Anwesenden hatten sich dafür ausgesprochen. Anders erging es dem ehemaligen Präsidium um Wolfgang Overath, Jürgen Glowacz und Friedrich Neukirch, das in eigener Abwesenheit mit 76,14 Prozent nicht entlastet wurde.

Zum Ende der Versammlung waren die Mitglieder dann aufgerufen, über das von der DFL geplante Sicherheitskonzept „Sicheres Stadionerlebnis“ abzustimmen. Nach 45 Minuten Diskussion und Wortmeldungen einiger Fanvertreter und anderer Mitglieder war dann die Entscheidung gefallen. In einem knappen Votum stimmten 53,94 Prozent der Anwesenden gegen das Konzept. Eine Meinung, die für Werner Spinner bei der heutigen Abstimmung der Profivereine Empfehlungscharakter haben soll.