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Köln.Sport

Lewandowski nun zurück in der Jugend

Quelle: IMAGO

Die Zeiten sind bald vorbei: Lewandowski (l.) mit Innenverteidiger Philipp Wollscheid.

Die Entscheidung ist gefallen! Sascha Lewandowski wird seine erfolgreiche Arbeit als Cheftrainer des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen nach dem letzten Spiel der laufenden Saison beim HSV beenden.

Der 41-Jährige, der die Werkself gemeinsam mit Teamchef Sami Hyypiä auf Tabellenplatz drei und damit direkt in die Uefa Champions League geführt hat, übernimmt zur kommenden Spielzeit bei Bayer 04 die neu geschaffene Funktion als Nachwuchs-Cheftrainer. Lewandowski unterzeichnete diesbezüglich einen bis zum 30. Juni 2016 datierten Arbeitsvertrag.

 

„Ich bin froh, dass ich in den zurückliegenden 14 Monaten helfen konnte, nachdem ich die Lizenzmannschaft gemeinsam mit Sami Hyypiä in einer schwierigen Situation übernommen hatte“, so Lewandowski. „Wir haben jetzt ein funktionierendes Team, das darüber hinaus noch hohes Entwicklungspotenzial besitzt, und spielen guten und erfolgreichen Fußball. Der Schritt fiel mir nicht leicht, weil ich dafür die gute Zusammenarbeit mit dem Team und die große sportliche Herausforderung Champions League aufgeben muss. Aber andererseits freue ich mich jetzt sehr auf die neue Aufgabe.“

Bayer 04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser betont, „dass wir mit Sascha Lewandowski gerne in derselben Konstellation weitergearbeitet hätten wie bisher. Aber nach reiflicher Überlegung ist er zu der Erkenntnis gelangt, dass er sich dem Jugendfußball im Leistungsbereich wesentlich näher fühlt. Sascha hat dort bereits in den Jahren zuvor hervorragende Arbeit abgeliefert. In seiner neuen Funktion als verantwortlicher Jugend-Cheftrainer soll und wird er in den nächsten Jahren einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Durchlässigkeit vom Nachwuchs- zum Profibereich weiter zu erhöhen. In unserem Jugendkonzept der Förderung und Leistungsoptimierung spielt Sascha Lewandowski eine entscheidende Rolle“, kommentiert Holzhäuser die Personalie.

Auch Sportdirektor Rudi Völler hebt den Anteil Lewandowskis an der Entwicklung der Werkself und der geschafften Champions League-Qualifikation hervor. „Sascha hat gemeinsam mit Sami Hyypiä unsere Mannschaft auf ein noch höheres Niveau gehoben. Wir haben uns souverän gegen starke Konkurrenz wie zum Beispiel Schalke 04 durchgesetzt. Das ist nicht hoch genug zu bewerten. Allerdings mussten wir Sascha vor Saisonbeginn auch erst davon überzeugen, in den Profibereich zu wechseln. Seiner kritischen Distanz zu diesem Geschäft ist er trotz des tollen Resultats letztlich treu geblieben. Doch auch in seiner neuen Funktion wird Saschas Arbeit weiter direkten Einfluss auf das künftige Gesicht unserer Bundesligamannschaft haben, die nun in der kommenden Saison von einem starken Trainerteam um Sami Hyypiä geführt wird.“