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Lacrosse: Köln holt den Pott

Zum ersten Mal in der 20-jährigen Kölner Lacrosse-Geschichte holen die Cologne Indians des KKHT Schwarz-Weiß die deutsche Meisterschaft in die Domstadt.
Die Cologne Indians feiern bei der Siegerehrung den ersten Meisterschaftstitel.

Riesen Freude bei den Cologne Indians: Die Kölner sichersten sich erstmals in der Vereinsgeschichte die Deutscher Meisterschaft (Foto: imago/Eibner)

Der Kölner Sport ist um einen weiteren Erfolg reicher: Der Effzeh spielt international, der KTHC Rot-Weiss gewinnt die Euro-Hockey League und jetzt dürfen auch die Cologne Indians jubeln. Im Final Four in Stuttgart machen die Domstädter die Sensation perfekt und dürfen erstmals in der Vereinsgeschichte über die deutsche Meisterschaft jubeln.

Dabei traf Köln gleich im Halbfinale auf einen harten Brocken: Mit dem HTHC Hamburg Warriors stand den Kölnern der amtierende Deutsche Meister gegenüber. In einem hochklassigen Spiel gingen die Cologne Indians an ihre Grenzen und konnten sich zur Halbzeit eine 6:3-Führung herausspielen. Diese wurde jedoch kurz nach der Pause egalisiert, den Zuschauern bot sich ein wahrer Lacrosse-Krimi. Vier Minuten vor Spielende gingen die Kölner 11:10 in Front und retteten das Ergebnis über die Zeit – das Finale war eingetütet.

Sensation gegen München

Im Finale trafen die Cologne Indians auf den HLC Rot-Weiss München, der sich im Halbfinale dank eines 19:4-Schützenfestes gegen den Berliner HC souverän durchsetzte und zuletzt drei Mal in Folge im Endspiel stand. Wie schon im Halbfinale fiel der erste Treffer zugunsten der Kölner, zur Pause schafften die es die favorisierten Münchner dennoch, einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand zu egalisieren.

Nach der Pause gingen die Kölner erstmals in Rückstand, kämpften sich aber zwei Mal zurück und spielten eine 7:5-Führung heraus. 30 Sekunden vor dem Ende sorgte der 6:7-Anschlusstreffer aus Sicht des HLC nochmals für Spannung, die Kölner zitterten sich letztlich aber verdient zur Meisterschaft. Als Sahnehaube durfte sich Dominic Schüler über die Auszeichnung zum „Most Valuable Player“ der Saison freuen.