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Hoffmann: „Gespräche haben mich ermutigt“

Klaus Hoffmann stellt sich als Vorsitzender des SSBK zur Wahl. Foto: Horst Fadel

Klaus Hoffmann stellt sich als Vorsitzender des SSBK zur Wahl.
Foto: Horst Fadel

Klaus Hoffmann kandidiert im Oktober für den Vorsitz des Stadtsportbundes Köln. Köln.Sport sprach mit ihm über Beweggründe und anstehende Aufgaben.

Herr Hoffmann, Sie haben vor Ihrer Entscheidung erklärt, zunächst Gespräche mit der Politik führen zu wollen. Wie sind diese verlaufen – und inwiefern hatten diese Einfluss auf Ihre Entscheidung, für den Vorsitz zu kandidieren?

Zunächst ist einmal festzustellen, dass es sich bei meiner Kandidatur zum Vorsitzenden des Stadtsportbundes Köln (SSBK) auf der kommenden Mitgliederversammlung in Oktober um eine persönliche Entscheidung handelt. So basierte meine Entscheidung im Wesentlichen auf dem zeitlichen Umfang dieser ehrenamtlichen Tätigkeit und der Erkenntnis, gemeinsam mit einem schlagfähigen Team den SSBK, gemeinsam mit seiner Sportjugend und dem Sportbildungswerk, stärker in dieser Stadt aufzustellen.

Bei den Gesprächen mit der Politik ging es in erster Linie um die Kernthemen und Aufgabenstellung des Stadtsportbundes. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass seit der letzten Kommunalwahl die konstituierende Sitzung des Rates stattfand und die Ausschussarbeit nach der Sommerpause aufgenommen werden wird. Hier werden als Erstes und insbesondere die Gespräche über die Aufstellung des Haushalts 2015 ff geführt werden müssen.

Haben Sie vor Ihrer Entscheidung auch das Gespräch mit anderen „Playern“ des Kölner Sports gesucht?

Die wichtigsten Player, wie Sie es nennen, sind die Vereine in dieser Stadt, denn sie bieten mehr als 200.000 Menschen jeden Tag qualifizierte Angebote, ihren Sport zu treiben. Mit den Vereinen war ich in der Vergangenheit in Kontakt, das möchte ich in Zukunft aber noch deutlich ausbauen. Ansonsten steht man als Vorsitzender ständig in Kontakt mit dem Sportamt. So hatte ich genügend Gelegenheit, mich als kommissarischer Vorsitzender über verschiedene Themen dort auszutauschen.

Es war für mich nie Neuland, sondern eher die Bestätigung, dass ich mich in wesentlichen Bereichen mit konstruktiven Vorschlägen nicht nur für den organisierten Sport mit seinen Vereinen dort einbringen konnte. Da ich als Vorstandsmitglied des SSBK geborenes Mitglied im Vorstand des Vereins Sportstadt Köln bin und dessen Vorsitzender zu Beginn des Jahres beim SSBK kooptiert wurde, tauschen wir uns ständig aus. Ebenso habe ich an der letzten Sitzung des Aufsichtsrates der KölnBäder teilgenommen. Insgesamt haben mich die Gespräche zusätzlich ermutigt, für den Vorsitz des SSBK zu kandidieren.

Wie geht es mit den Mitgliedern im SSBK-Vorstand weiter? Welche Prozesse sind dort die nächsten hinsichtlich der Zusammensetzung?

Vor einer Woche habe ich meine Kandidatur bekannt gegeben. Ich hatte bereits im Februar die Bitte geäußert, dass meine Vorstandskolleginnen und Kollegen sich auch über eine eventuelle Mitarbeit im Team äußern mögen. In den kommenden Wochen werden Gespräche mit den derzeitigen Vorstandsmitgliedern geführt, aber auch die Möglichkeit ausgelotet, neue Teamplayer mit ins Boot zu nehmen.

Dabei geht es nicht nur darum, Positionen zu besetzen, sondern ein schlagkräftiges Team zu bilden, was die bevorstehenden Herausforderungen an den organisierten Sport in unserer Stadt annimmt und meistert. Hierzu möchten wir auf der Mitgliederversammlung im Oktober ein entsprechendes Konzept präsentieren.

Interview: Frank Schwantes