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Haie: Krisen-Gipfel beim Meister

Per Aslund, Kölner Haie

Will in Mannheim seinen Aufwärtstrend bestätigen: Haie-Angreifer Per Aslund
Foto: imago/Manngold

Der nächste Prüfstein wartet auf die Kölner Haie: Das Sundblad-Team, zuletzt mit einem Schritt nach vorn, ist zu Gast beim kriselnden Meister aus Mannheim.

Im Dezember noch sieglos – so sieht aktuell die Bilanz der Mannheimer Adler vor dem Gastspiel der Kölner Haie in der Kurpfalz aus. Dass der amtierende Meister trotz fünf Niederlagen in Serie noch von der Tabellenspitze grüßt, hat der MERC neben der Vielzahl der absolvierten Partien vor allem seinen starken Auftritten in den Monaten zuvor zu verdanken.

Diese sind es auch, die den Haien trotz der Mannheimer Misere gewaltig Respekt einjagen: „Mannheim hat einen der bestbesetzten und tiefsten Kader der Liga. Die Adler sind eine Top-Mannschaft, aber wir wollen auch dort Punkte mitnehmen“, sagt Haie-Chefcoach Niklas Sundblad, der sich zuletzt über das hart erkämpfte 4:3 gegen die Iserlohn Roosters freuen konnte. Das Duell der zwei DEL-Urgesteine ist für den KEC der Auftakt in den heiße Weihnachtsphase: Nach dem Gastspiel in Mannheim bekommen es die Haie in der heimischen Lanxess-Arena zunächst mit Straubing (Sonntag, 14.30 Uhr) und danach mit Augsburg (Dienstag, 19.30 Uhr) zu tun.

„Natürlich wollen wir aus diesen Spielen möglichst viele Punkte mitnehmen“, erklärt Sundblad mit Blick auf die anstehenden Duelle. „Es ist gut, dass jetzt einige Spiele in kurzer Zeit anstehen. So können wir mit Erfolgen auch in der Tabelle Boden gut machen“, so der KEC-Trainer weiter. Die Kölner Hoffnungen ruhen dabei neben der starken Reihe um Ryan Jones, Philip Gogulla und Patrick Hager auf dem bisher enttäuschenden Per Aslund, der zuletzt gegen Iserlohn den entscheidenden Penalty verwandelte. „Per spielt besser und besser. Er kämpft in jedem Spiel, aber in den letzten Spielen bringt er die Scheibe auch in den Torraum“, sieht Sundblad einen Aufwärtstrend bei seinem Topstürmer.

Für den Auftakt in Mannheim kann der Schwede dabei noch nicht auf Torsten Ankert zurückgreifen: Der Nationalverteidiger ist zwar zurück im Mannschaftstraining, doch von einem Einsatz gegen die Adler rieten die Ärzte ab. Dazu fallen auch Alexander Sulzer (Leiste), Nick Latta (Adduktoren) und Jason Williams (Rücken).