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Fortuna: Den Rückenwind nutzen

Selbstvertrauen ist da, der nächste Gegner wartet: Fortuna Köln ist in der 3. Liga angekommen. Foto: IMAGO/Karina Hessland

Selbstvertrauen ist da, der nächste Gegner wartet: Fortuna Köln ist in der 3. Liga angekommen.
Foto: IMAGO/Karina Hessland

Nach dem ersten Sieg in Halle geht das Team von Uwe Koschinat gestärkt ins zweite Heimspiel gegen den Chemnitzer FC.

Als die Akteure von Fortuna Köln am Mittwochabend nach dem 2:0-Sieg in Halle vom Platz schlichen, war die Freude über den ersten Sieg der Drittliga-Saison groß, die Schmerzen in den Beinen einiger Spieler aber ebenfalls. „Hinterher sahen die Jungs alle ein bisschen aus wie die Kriegsversehrten“, meinte Coach Uwe Koschinat gegenüber dem Kölner Stadtanzeiger. Genau das jedoch erwartet der Trainer von seinen Jungs ab sofort in jeder Partie. „Das ist eben normal für die Dritte Liga. Und die hat für uns halt erst am Mittwochabend wirklich begonnen.“ Das Spiel seines Teams war gegenüber den ersten Auftritten gegen Großaspach (1:2) und Mainz (2:2) deutlich griffiger und in der Defensiv-Arbeit wesentlich konzentrierter. Keinem der Fortuna-Verteidiger unterlief ein individueller Schnitzer, auch im Kollektiv klappten die Abläufe schon wesentlich besser.

Grund genug, zuversichtlich zu sein für die Partie am Sonntag um 14 Uhr im Südstadion gegen den Chemnitzer FC. Zwar hat es Fortuna mit dem Spitzenreiter zu tun (sieben Punkte), der noch kein Gegentor in den ersten drei Spielen hinnehmen musste, Hoffnungen auf einen Sieg macht man sich in der Südstadt dennoch. Zurecht, immerhin ist die Fortuna seit dem Amtsantritt von Uwe Koschinat im Südstadion eine Macht. Im Vorjahr wurden 14 von 18 Heimspielen gewonnen, 43 Punkte waren die mit Abstand beste Ausbeute der gesamten Regionalliga West. Dazu kam der 1:0-Sieg im Relegations-Hinspiel gegen Bayern München. Und mit dem nötigen Rückenwind ist auch Chemnitz zu knacken.

Personell stehen noch einige Fragezeichen hinter dem Spiel. Kristoffer Andersen und Sascha Marquet, das angestammte Duo im zentralen Mittelfeld, muss wohl auch am Sonntag noch ersetzt werden. Das dürfte wieder einen Platz für Kusi Kwame frei machen, der am Mittwoch in Halle HFC-Spielmacher Akaki Gogia sehr effektiv an die Kette legte.