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FC: Vogts Duell mit der Vergangenheit

FC-Spieler Kevin Vogt will gegen seinen Ex-Klub punkten. Foto: imago / T-F-Foto

FC-Spieler Kevin Vogt will gegen seinen Ex-Klub punkten.
Foto: imago / T-F-Foto

Für Mittelfeldspieler Kevin Vogt wird der 14. Bundesligaspieltag ein ganz besonderer werden – der 23-Jährige trifft auf seine ehemaligen Augsburger Vereinskollegen. 

Im vergangenen Sommer wechselte Kevin Vogt vom FC Augsburg zum 1. FC Köln. Sein ehemaliger Klub reist überraschend als Tabellenvierter in die Domstadt. Dies bestätigt nicht nur die konstant gute Arbeit im Verein, sondern bedeutet gleichzeitig dass sich das Team von Trainer Markus Weinzierl nach derzeitigem Stand für die Champions-League qualifizieren könnte.

Kein Grund für Vogt den Wechsel an den Rhein zu bereuen: „Der 1. FC Köln ist eine Marke. Der strahlt etwas aus und ist ein großer Traditions-Klub, auch wenn er längere Zeit in der Bundesliga abstinent war. Ich glaube dennoch, dass der 1. FC Köln für die Außendarstellung mehr Strahlkraft besitzt als Augsburg. Und für die Zukunft besitzt dieser Klub mehr Potenzial als der FCA, was nicht böse gegenüber meinem ehemaligen Verein gemeint ist“, erklärte der 23-Jährige nach seinem Transfer in die Domstadt.

Freundschaften pflegt der defensive Mittelfeldspieler noch mit dem Niederländer Paul Verhaegh und Tobias Werner. Dennoch „hört die Freundschaft am Samstag für 90 Minuten auf“, stellt Vogt gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ klar.

Auf der Sechser-Position muss Vogt mit einer anderen Partner, als wie üblich mit Matthias Lehmann spielen. Der 30-Jährige sah gegen Bayer 04 Leverkusen seine fünfte gelbe Karte und ist damit gegen Augsburg zum Zuschauen verdammt. Ersetzen wird ihn voraussichtlich entweder Yannick Gerhardt oder Adam Matuschyk. Der Pole, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, kam im bisherigen Saisonverlauf fünf Mal zum Einsatz und muss jede Chance nutzen, sich für einen neuen Kontrakt zu empfehlen. Eine automatische Vertragsverlängerung greift dem Vernehmen nach erst ab mindestens 20 Ligaeinsätzen.

Da Trainer Peter Stöger in dieser Saison aber schon das ein oder andere Mal mit seiner Startformation überraschte, ist gegen die Fuggerstädter durchaus auch eine alternative Variante denkbar. Sicher scheint jedoch, dass Flügelspieler Marcel Risse nach auskuriertem Muskelfaserriss und einer siebenwöchigen Verletzungspause wieder mitwirken darf. Wieder zur Verfügung steht auch Daniel Halfar, der das Spiel gegen Leverkusen aufgrund eines Infekts verpasste.